Wirtschaft

Spitzengespräch zur klimaneutralen Wirtschaft

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Monteurin arbeitet im Werk zwei des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen an einem Getriebe für Lastwagen, das ZF Traxon heißt. (Bild: © picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Klimaschutz und eine starke Wirtschaft sind die zwei Seiten einer Medaille. Um beides voran- und zum Erfolg zu bringen, bedarf es einer nachhaltigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und der Innovationskraft des Standorts Baden-Württemberg.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich am 25. November 2021 mit Vertreterinnen und Vertretern der baden-württembergischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden ausgetauscht: Ziel des Spitzengesprächs „Klimaneutrale Wirtschaft“ ist es, einen Weg für die Unternehmen und Beschäftigten im Land zu Klimaneutralität zu finden. Das Land hat sich verpflichtet, bis 2040 klimaneutral zu werden. „Klimaschutz und eine starke Wirtschaft sind die zwei Seiten einer Medaille. Wir setzen uns ein, um beides gemeinsam voran- und zum Erfolg zu bringen. Dazu müssen wir die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Standorts Baden-Württemberg nachhaltig sichern“, sagte die Ministerin in Stuttgart.

„Wir brauchen Anreize und technologieoffene Rahmenbedingungen, die einen Innovationswettbewerb um die besten Lösungen im Bereich Klimaschutz in Gang setzen“, so die Ministerin. Ein wichtiges Instrument dabei ist das einzelbetriebliche Förderprogramm Invest BW. Nach einem ersten technologieoffenen Förderaufruf soll Anfang des Jahres der missionsorientierte Förderaufruf zum Thema Klimaschutz folgen. Dieser Aufruf umfasst ein Volumen von 30 Millionen Euro. Insgesamt stellt das Land über Invest BW bis Ende 2022 bis zu 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Klimaschutz und Wirtschaftskraft vereinen

Der enge Austausch mit den verschiedenen Stakeholdern aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft ist für einen erfolgreichen Transformationsprozess besonders wichtig. „Gemeinsames Ziel ist es, die Wirtschaft im Land beim zentralen Thema Klimaschutz wirtschafts- und industriepolitisch gut aufzustellen und die richtigen Impulse für die kommenden Monate und Jahre zu setzen“, so die Ministerin.

Um die Position der Wirtschaft im Land weiter zu stärken, soll eine Roadmap erarbeitet werden, die auf dem Weg zur Klimaneutralität Technologietrends aufzeigt und vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen im Land wertvolle Hilfestellung geben soll. „Wir müssen technologische Trends frühzeitig identifizieren und den Transformationsprozess im Dialog gemeinsam weiter erfolgreich gestalten“, betonte die Ministerin.

Die Roadmap soll im Dialog mit den betroffenen Stakeholdern erstellt werden und den angestoßenen Austausch fortsetzen.

Weitere Meldungen

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Wissenschaft

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt