Hochbau

Sanierung des Bildungs- und Beratungszentrums für Hörgeschädigte abgeschlossen

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Das staatliche Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrums für Hörgeschädigte in Stegen, Außenansicht (Foto: © Ignacio Linares Free2rec)

Finanzministerin Edith Sitzmann hat das sanierte staatliche Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte in Stegen übergeben. Verschiedene Einrichtungen der Schule, die bislang über den Campus verteilt waren, sind somit an einem Ort zusammengeführt.

Finanzministerin Edith Sitzmann hat das sanierte ehemalige Personalwohnheim des Staatlichen Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums für Hörgeschädigte in Stegen übergeben.

„Wir führen verschiedene Einrichtungen der Schule, die bislang über den Campus verteilt waren, an einem Ort zusammen. Jetzt sind im ehemaligen Wohnheim die Internatsschülerinnen und -schüler der Oberstufe, eine Krankenstation, Beratungsstellen und eine Frühförderung mit Eltern-Kind-Gruppen untergebracht“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. Möglich war das, weil das Gebäude nicht mehr als Personalwohnheim benötigt wurde.

„Das Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte in Stegen nimmt als überregional bedeutender Lernort eine besondere Stellung in der sonderpädagogischen Bildungslandschaft Baden-Württemberg ein. Kinder finden hier einen geschützten Raum, in dem herausragend gute Arbeit geleistet wird. Um Eltern, die dies für ihre Kinder wünschen, auch weiter ein solches Angebot zu machen, steht das Land mit voller Überzeugung hinter dieser Schule“, so Volker Schebesta, Staatssekretär im Kultusministerium.

Das Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte in Stegen

Die rund 30 Gebäude des Bildungs- und Beratungszentrums wurden in den 1970er und 1980er Jahren gebaut und seither intensiv genutzt. Daher erneuert das Land die Gebäude sukzessive. Die Sanierung des ehemaligen Personalwohnheims ist der Abschluss des zweiten Bauabschnitts. Das Gebäude ist nun energetisch modernisiert und der Brandschutz wurde verbessert. Das Land hat rund 2,5 Millionen Euro in die Sanierung investiert, die 2013 begonnen und zum Schuljahr 2017/2018 abgeschlossen worden ist.

Für den weitläufigen Campus mit rund 30 Gebäuden hat das Land nach 40 Jahren im Schulbetrieb 2006 ein Modernisierungsprogramm entwickelt, das sich über etwa 25 Jahre erstreckt.

Zwischen 2007 und 2012 wurden bereits die Verwaltung, die Mensa, vier Internatsgebäude, zwei Schulbauten und die Sportanlage für rund 7,2 Millionen Euro modernisiert.

Derzeit wird die Sport- und Schwimmhalle für rund 3,5 Millionen Euro erneuert. Das Projekt hat im Frühjahr 2017 begonnen und soll im Herbst 2018 abgeschlossen sein.

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