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Sanierung der Stromversorgungsanlagen der Kopfklinik Heidelberg

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Forscherin am Mikroskop, Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Die Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg erhält neue Stromversorgungsanlagen. Die Arbeiten sollen im Oktober 2017 beginnen und voraussichtlich im Oktober 2019 abgeschlossen sein. Der Klinikbetrieb bleibt unbeeinträchtigt.

Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe für die Sanierung und Erweiterung der Stromversorgungsanlagen der Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg erteilt.

Das Universitätsklinikum Heidelberg verfügt in der Kopfklinik über einige der leistungsstärksten Abteilungen. Nach 30 Jahren ist es Zeit, den Gebäudekomplex zu modernisieren. Die Arbeiten erfolgen schrittweise, damit der Klinikbetrieb weitergehen kann. Zuerst wird die Strom- und Notstromversorgung neu strukturiert. Das ist die Basis für alle weiteren Sanierungen.

Um den Klinikbetrieb sicher versorgen zu können, braucht es technische Erneuerungen insbesondere bei den elektrischen Anlagen. Ein neues Dieselaggregat mit einer Leistung von 3.000 Kilovoltampere sorgt zukünftig für die Sicherheitsstromversorgung der Kopfklinik. Die Anlage ist künftig in einem unterirdischen, eingeschossigen Neubau untergebracht. In den bestehenden Trafostationen wird es neue Transformatoren geben. Die Mittelspannungs-anlagen und Niederspannungshauptverteiler werden neu aufgebaut und in das interne 20-Kilovolt-Netz des Universitätsklinikums eingebunden.

Die Arbeiten sollen im Oktober 2017 beginnen und voraussichtlich im Oktober 2019 abgeschlossen sein. In die Stromversorgungsanlagen des Universitätsklinikums Heidelberg investiert das Land rund 11,3 Millionen Euro.

Die Kopfklinik

Die Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg wurde 1987 als eine der modernsten interdisziplinären Kliniken ihrer Art in Europa eröffnet. Sie war der erste Baustein des Heidelberger Klinikrings im Neuenheimer Feld. Auf rund 36.000 Quadratmetern gibt es mehrere Fachkliniken wie etwa die Augen-Klinik, Hals-Nasen-Ohren-Klinik oder die Radiologie.

UniversitätsKlinikum Heidelberg: Kopfklinik

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