Wissenschaft

Sanierung der Chemischen Institute am Karlsruher Institut für Technologie

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Die Sanierung der Chemischen Institute am Karlsruher Institut für Technologie biegt mit der Baufreigabe für den siebten und vorletzten Bauabschnitt auf die Zielgerade ein. Das Land investiert in diesem Bauabschnitt 36 Millionen Euro.

Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe für den siebten und damit vorletzten Bauabschnitt der umfassenden Sanierung der Chemischen Institute am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erteilt. „Wir investieren über 36 Millionen Euro in diesen Bauabschnitt. Damit sind wir im Endspurt bei der Sanierung der Chemischen Institute in Karlsruhe“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett anlässlich der Baufreigabe. Die Chemischen Institute stünden exemplarisch für zahlreiche Hochschulbauten der Nachkriegsmoderne in Baden-Württemberg. Wegen der soliden Gebäudestruktur lohne es sich, in das Gebäude zu investieren.

„Mit der Sanierung der Chemischen Institute sorgen wir für optimale Forschungs- und Studienvoraussetzungen für die Forscherinnen und Forscher wie auch für die Studierenden, denen am KIT eine erstklassige Ausbildung geboten wird. Die zukunftsweisende Forschung zu Erdalkalimetallen und Halbleiter-Nanoclustern wird von diesen verbesserten Bedingungen profitieren“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Besonders erfreulich sei, dass die Arbeiten durch eine enge Kooperation mit dem KIT im laufenden Betrieb erfolgen konnten.

Insgesamt 110 Millionen Euro für die Sanierungsarbeiten

Der ab den 1960er Jahren errichtete Gebäudekomplex auf dem innerstädtischen Hochschulcampus besteht heute aus sechs Gebäuden mit einer Nutzungsfläche von rund 30.000 Quadratmetern. Das siebengeschossige Gebäude das den Komplex zur Engesserstraße abschließt, wird nach über vierzigjähriger Nutzungsdauer saniert. Insbesondere erneuert das Land die Laboreinrichtungen, ertüchtigt technische Anlagen sowie die Technikzentralen und bringt den Brandschutz auf den aktuellen Stand.

In acht Abschnitten investiert das Land rund 110 Millionen Euro für die Gesamtsanierung. Davon hat das Land in den letzten Jahren bereits Teile des Gebäudekomplexes für über 50 Millionen Euro saniert.

Die Bauarbeiten des vorletzten Sanierungsabschnittes sollen in 2019 beginnen. Das für Karlsruhe zuständige Amt des Landesbetriebes Vermögen und Bau Baden-Württemberg plant, den Sanierungsabschnitt bis zum Jahreswechsel 2021/2022 umzusetzen. Da die Bauarbeiten im laufenden Hochschulbetrieb umgesetzt werden, stimmt sich das Amt Karlsruhe eng mit dem KIT ab, um jeweils Gebäudeteile zu sanieren. Der achte und letzte Bauabschnitt soll zeitnah nach dem jetzigen folgen.

Weitere Meldungen

Ministerpräsident Cem Özdemir bei seiner Regierungserklärung im Landtag von Baden-Württemberg
Regierungserklärung

„Wir brauchen neuen Mut für eine neue Zeit“

Mitarbeiterinnen des Malteser Hilfsdienstes stehen mit Lebensmitteln vor einer Haustür.
Ehrenamt

Bewerbung für Engagement-Preis gestartet

Ein Neubaugebiet von Weissach
Grundsteuer

Baden-württembergisches Grundsteuermodell bestätigt

Fluggäste laufen mit ihren Koffern durch ein Flughafenterminal.
Tierseuchen

Keine tierischen Lebensmittel im Reisegepäck

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

Von links nach rechts: Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Migration Siegfried Lorek, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Ministerialdirektorin Gerda Windey
Justiz

Gerda Windey ist neue Ministerialdirektorin

SEK Baden-Württemberg
Polizei

50 Jahre Spezialeinsatz­kommando Baden-Württemberg

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Ausbildung

13 Millionen Euro für überbetriebliche Berufsausbildung

Tags des Wochenmarkts
Ernährung

Kampagne stärkt Bewusstsein für Qualitätsprogramme

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Landtagspräsident Thomas Strobl (links) und Cem Özdemir (rechts) bei dessen Vereidigung als Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Landesregierung

Cem Özdemir ist neuer Ministerpräsident

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leiterin der JVA Mannheim Annette Hügle, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Leiter der Abteilung Justizvollzug Martin Finckh
Justiz

Neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Mannheim

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Mosbach Holger Schmitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Mosbach

Broschüre Kulturdenkmale und Photovoltaikanlagen
Denkmalpflege

Neue Broschüre zu Photovoltaik auf Kulturdenkmalen

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Till Jakob, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Vizepräsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Christoph Haiß
Justiz

Neuer Präsident des Landgerichts Stuttgart