Polizei

Rund 17 Millionen Euro für Schutz- und Einsatzausstattung der Polizei

Mit insgesamt 17 Millionen Euro unterstützt das Land die weitere Modernisierung der Polizei. Mit den Mitteln soll vor allem die Schutz- und Einsatzausstattung der Polizistinnen und Polizisten ausgetauscht, erneuert und auch erweitert werden.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Zwei Polizisten gehen durch einen Park in Stuttgart. (Foto: dpa)

Mit insgesamt 17 Millionen Euro unterstützt Baden-Württemberg die weitere Modernisierung der Polizei Baden-Württemberg. Mit den Mitteln soll vor allem die Schutz- und Einsatzausstattung der Polizistinnen und Polizisten ausgetauscht, erneuert und auch erweitert werden. „Unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sind hochqualifiziert und sorgen an jedem Tag im Jahr – rund um die Uhr – für unsere Sicherheit. Sie stellen sich dabei nicht selten großen Gefahren und riskieren ihre Gesundheit. Die bestmögliche Ausstattung unserer Polizistinnen und Polizisten ist mir deshalb ein großes persönliches Anliegen“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zum Investitionsvolumen von rund 17 Millionen Euro für die Polizei Baden-Württemberg.

Die für das Jahr 2025 zur Verfügung stehenden 17 Millionen Euro verwendet die Polizei wie folgt:

  • Mit circa 1,6 Millionen Euro wird die Schutz- und Einsatzausstattung der Alarmhundertschaften der regionalen Polizeipräsidien erneuert und verbessert. Dazu gehören unter anderem Körperschutzausstattungen, Einsatzhelme, Schilde und Video- und Kameratechnik.
  • Für die operativen Einsatzkräfte werden mit circa 3,5 Millionen Euro leistungsstarke Taschenlampen, Gehörschutztechnik sowie ballistische Schutzausstattung für die regionalen Polizeipräsidien beschafft. Außerdem können die Polizeidienststellen insgesamt circa 500.000 Euro für die Beschaffung individueller Ausstattungsgegenstände nutzen.
  • In die Erneuerung und Fortentwicklung der technischen Ausstattung der Kriminalpolizeien, wie beispielsweise Fahndungstechnik oder mobile Videoüberwachungslösungen, wird ein Betrag von circa 840.000 Euro investiert.
  • Die Kriminaltechnik wird mit Erneuerungen spezieller Ausstattung – unter anderem von Spektrometern, einer DNA-Roboterstraße und Röntgensystemen – in Höhe von circa 1,5 Millionen Euro gestärkt.
  • Mit rund 4,9 Millionen Euro werden Beweissicherungs- und Dokumentationskraftwagen und Transporter beschafft.
  • Für die Modernisierung der Spezialeinheiten stehen circa 2,8 Millionen Euro für die Beschaffung von Ausstattungsgegenständen, darunter fallen beispielsweise Anwendungs-, Kommunikations- und Spezialtechnik sowie Sonderbekleidung, zur Verfügung.
  • Die Ausstattung des Polizeipräsidiums Einsatz wird mit circa 670.000 Euro unterstützt. Die Mittel können beispielsweise für Kommunikations- und Anwendungstechnik verwendet werden.
  • Technik und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden mit circa 220.000 Euro gefördert. Damit sollen unter anderem die Internetauftritte der Polizei Baden-Württemberg technisch optimiert sowie mediale Produkte zur Imagepflege und Nachwuchswerbung angeschafft werden.
  • Circa 540.000 Euro werden für die Weiterentwicklung von Drohnen genutzt, insbesondere zum Aufbau eines Flottenmanagements sowie der Beschaffung von Polizei-Drohnen und Drohnenabwehrtechnik.

„Baden-Württemberg ist eines der sichersten Länder in Deutschland und weltweit. Um auch in Zukunft dieses hohe Sicherheitsniveau zu garantieren, brauchen unsere Polizistinnen und Polizisten eine zeitgemäße Ausstattung. Mit dem Investitionsprogramm sorgen wir dafür, dass unsere Polizei unter besten Bedingungen in den Einsatz gehen kann“, so Innenminister Thomas Strobl.

Weitere Meldungen

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Bildung

Mit MINT- und Begabtenförderung das Land zukunftsfest machen

von links nach rechts: Prof. Peter Middendorf (Rektor der Universität Stuttgart), Ministerpräsident Cem Özdemir, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Jan Hesthaven (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT))
Sicherheit

Innovationen für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Carsten Höfler
Polizei

Leitung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Haushaltsentwurf für 2027 verabschiedet

Ehemalige Chapel auf dem Hospitalgelände in Heidelberg
Städtebau

Land fördert 45 Kommunen mit rund 16,6 Millionen Euro

Staatssekretär des Ministeriums der Justiz und für Migration und Opferbeauftragter der Landesregierung Siegfried Lorek
Opferschutz

Modellprojekt „Prozessbegleitung Gewaltschutzverfahren“