Radverkehr

Radweg zwischen Owingen und Herdwangen freigegeben

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Staatssekretärin Elke Zimmer und Regierungspräsident Klaus Tappeser fahren mit Fahrrädern auf einem neuen Radweg.

Staatssekretärin Elke Zimmer hat einen neuen Radweg zwischen Owingen und Herdwangen für den Verkehr freigegeben. Der neue Radweg bedeutet vorallem für die Einwohner eine große Verbesserung, da sie zur Arbeit, zur Schule oder auch in der Freizeit nicht mehr die viel befahrene Landesstraße nutzen müssen.

Nach einer Bauzeit von rund dreieinhalb Monaten ist der Radweglückenschluss entlang der Landestraße L 195 zwischen Owingen und Herdwangen am 29. Juli 2022 durch Staatssekretärin Elke Zimmer und Regierungspräsident Klaus Tappeser feierlich eröffnet worden.

Gemeinsam mit den örtlichen Landtagsabgeordneten und den Bürgermeistern von Herdwangen-Schönach und Owingen durchschnitten die Staatssekretärin und der Regierungspräsident das Band zur symbolischen Verkehrsfreigabe. Planung und Bau des Radwegs führte das Regierungspräsidium Tübingen durch. Die beiden Gemeinden leisteten dabei tatkräftige Unterstützung, insbesondere beim Grunderwerb.

Ein weiterer Schritt zu mehr Attraktivität

Staatssekretärin Elke Zimmer sagte anlässlich der Verkehrsfreigabe: „Mit der Freigabe dieses Radwegs ist ein weiterer Baustein der RadNETZ-Konzeption des Landes Baden-Württemberg umgesetzt. Damit kommen wir unserem Ziel, die Attraktivität des Radfahrens durch ein flächendeckendes und durchgängiges Routen-Angebot im Land zu erhöhen, wieder ein gutes Stück näher.“

Regierungspräsident Klaus Tappeser ergänzte: „Durch den Bau des Radwegs profitieren auch und vor allem die Einwohnerinnen und Einwohner von Herdwangen und Owingen. Alle, die zur Arbeit, zur Schule oder auch in der Freizeit mit dem Rad fahren wollen, müssen nicht mehr auf die viel befahrene Landesstraße ausweichen, sondern können zwischen den beiden Orten nun durchgängig die neue sichere Radwegeführung nutzen."

Schließung einer Lücke im Radwegenetz 

Der neu gebaute, rund 1,8 Kilometer lange Radweg schließt eine Lücke im Radwegenetz zwischen den beiden Gemeinden und trägt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Gleichzeitig schließt er eine Lücke im RadNETZ BW des Landes. Mit dem RadNETZ BW soll ein flächendeckendes, durchgängiges Netz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren im Land geschaffen werden.

Allein im Regierungsbezirk Tübingen erstreckt sich das RadNETZ BW über eine Länge von rund 1.700 Kilometer, landesweit sind es rund 7.000 Kilometer. Das RadNETZ BW bindet entlang der wichtigsten Siedlungsachsen landesweit etwa 700 Kommunen an. Ergänzt wird es durch die Radverkehrsnetze der Landkreise sowie der Städte und Gemeinden.

Gesamtkosten betragen rund eine Million Euro

Auf rund 450 Metern von Hedertsweiler in Richtung Herdwangen ist der neue Weg 3,50 Meter breit, da er in diesem Abschnitt auch dem landwirtschaftlichen Verkehr zur Verfügung steht. Im weiteren Verlauf des Weges bis Herdwangen ist er nur für den Rad- und Fußverkehr freigegeben und 2,50 Meter breit. Auf einer Länge von rund 650 Metern wurde die Landesstraße geringfügig nach Osten verlegt, um den Eingriff in den Wald zu minimieren.

Mit ersten vertieften Planungsüberlegungen startete das Regierungspräsidium Tübingen im Juni 2017. Im Oktober 2018 kristallisierte sich die jetzige Trasse heraus. Nach der Genehmigung am 28. Juli 2021 konnten die Gemeinden Owingen und Herdwangen-Schönach konnten mit den Eigentümern der benötigten Grundstücke in Verhandlungen zum Grunderwerb führen. Anfang April 2022 starteten schließlich die Bauarbeiten am Radweg. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund eine Million Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

RadKULTUR BW: RadNETZ-Karte

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