Wasserpreis

Preise für Trinkwasser leicht gestiegen

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Eine Mutter hält ihr Baby und ein Glas Trinkwasser im Arm (Bild: © dpa).

Die Übersicht der Trinkwasserpreise für 2019 zeigt, dass mehr als die Hälfte der privatrechtlichen Versorger ihre Preise erhöht haben. Im Schnitt stiegen die Wasserpreise gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent.

Die Energiekartellbehörde des Landes hat eine aktuelle Übersicht der Trinkwasserpreise für Haushaltskunden in Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Übersicht bezieht sich auf einen Haushalt mit einem angenommenen Jahresverbrauch von 150 Kubikmeter Wasser.

Erfasst wurden 81 Wasserversorger, die keine Gebühren, sondern privatrechtliche Entgelte verlangen. Nur diese eher größeren Versorger unterliegen der kartellrechtlichen Aufsicht.

Seit der letzten Erhebung Anfang 2018 hat mehr als die Hälfte der privatrechtlichen Versorger (48 von 81) seinen Preis erhöht. Im Durchschnitt müssen die versorgten Haushalte in diesem Jahr 2,8 Prozent mehr für ihr Wasser bezahlen als 2018. Die Steigerung im Vorjahr betrug 1,8 Prozent.

Nach wie vor große Preisunterschiede

Für 150 Kubikmeter (m³) Wasser – das ist der angenommene Verbrauch eines Vier-Personen-Haushalts – verlangen die Versorger im Landesdurchschnitt jetzt 403 Euro, das sind 2,69 Euro pro m³. Die Preisspanne liegt dabei nach wie vor weit auseinander. Der teuerste Anbieter verlangt 531 Euro, der günstigste etwas mehr als 272 Euro.

Am preisgünstigsten sind wie im Vorjahr die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen GmbH (1,81 Euro/m³). Mit Abstand am teuersten ist nach wie vor die Stadtwerk Külsheim GmbH (3,54 Euro/m³). Am stärksten haben in diesem Jahr die Stadtwerke Baden-Baden ihren Bezugspreis erhöht (16,16 Prozent), demgegenüber stehen die Albstadtwerke GmbH, die ihren Preis um gut drei Prozent gesenkt haben. 32 Versorger haben ihren Bezugspreis stabil gehalten.

Energiekartellbehörde Baden-Württemberg: Wasserpreisübersicht 2019

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