Arbeitsmarkt

Niedrigste Januar-Arbeitslosigkeit seit 25 Jahren

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Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)

Die positiven Arbeitsmarktprognosen für 2018 bestätigen sich schon zum Jahresauftakt. Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg verringerte sich im Januar binnen Jahresfrist von 3,9 auf 3,5 Prozent. Damit liegt das Land bundesweit an der Spitze. Das gilt auch für die Jugendarbeitslosenquote von 2,5 Prozent.

„Die positiven Einschätzungen über die weiterhin günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bestätigen sich bereits zum Jahresbeginn“, kommentierte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut die Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Weiterhin sehr hohe Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt

„Dank der ungebrochenen wirtschaftlichen Dynamik ist die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt weiterhin sehr hoch. Davon profitieren alle Gruppen auf dem Arbeitsmarkt“, so die Ministerin. Im Januar 2018 waren in Baden-Württemberg mit 212.133 Arbeitslosen 21.535 Personen beziehungsweise 9,2 Prozent weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote verringerte sich binnen Jahresfrist von 3,9 Prozent auf 3,5 Prozent. Die Nachfrage der Wirtschaft blieb mit 104.245 offenen Stellen ungebrochen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Dezember 2017 bewegte sich mit gut 16.000 im saisonal üblichen Rahmen.

Alle Personengruppen profitieren

Von der guten Arbeitsmarktentwicklung konnten im Vergleich zum Vorjahr alle Personengruppen profitieren. Vor allem Jugendliche unter 25 Jahren fanden dank der hohen Einstellungsbereitschaft der Wirtschaft häufiger einen neuen Arbeitsplatz. Die Jugendarbeitslosenquote von 2,5 Prozent zählt zu den niedrigsten im Bundesgebiet.

Die Ministerin verwies nochmals darauf, dass Baden-Württemberg im Jahr 2017 nicht nur die niedrigste Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt seit 1992 aufwies, sondern mit 6,26 Millionen Erwerbstätigen zum siebten Mal in Folge einen neuen Höchststand verzeichnen konnte. Die Zahl der Erwerbstätigen lag damit in 2017 um 94.300 bzw. 1,5 Prozent höher als 2016.

Bundesagentur für Arbeit: Statistik Bundesländer und Baden-Württemberg

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