Gesundheitsberufe

Neue Runde für Landarztquote

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg

Vom 1. bis einschließlich 31. März 2024 können sich Interessierte über auf der Ländarzt-Webseite für einen von 75 Studienplätzen im Bereich Humanmedizin bewerben. Und das unabhängig von ihrer Abiturnote.

Die Landarztquote in Baden-Württemberg geht in die vierte Runde: Vom 1. bis einschließlich 31. März 2024 können sich Interessierte über auf der Ländarzt-Webseite für einen von 75 Studienplätzen im Bereich Humanmedizin bewerben – und das unabhängig von ihrer Abiturnote.

Was dahinter steckt? Die Landarztquote ist eine Vorabquote im Rahmen der Zulassung zum Studium der Humanmedizin und beruht auf dem Gesetz zur Unterstützung der Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in Bereichen des öffentlichen Bedarfs in Baden-Württemberg (Landarztgesetz). Jährlich können bis zu 75 Studienplätze an Bewerberinnen und Bewerber vergeben werden, die sich im Gegenzug nach dem Studium und der Facharztweiterbildung für mindestens zehn Jahre verpflichten, als Landärztin oder Landarzt zu arbeiten.

Hausärztliche Versorgung im ländlichen Bereich stärken

Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte die Bedeutung des Programms: „Mit der Landarztquote stärken wir die hausärztliche Versorgung in unseren ländlichen Regionen und geben gleichzeitig jungen ambitionierten Menschen die Chance, sich den Traum vom Medizinstudium zu erfüllen. Das Besondere dabei ist, dass unser Fokus auf der Eignung und Motivation der Bewerberinnen und Bewerber liegt – und das unabhängig von der Abiturnote.“

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Das große Interesse an der Landarztquote in Baden-Württemberg ist auch weiterhin ungebrochen. Auch im vierten Bewerbungsdurchgang werden wir sicherlich viele geeignete Bewerberinnen und Bewerber finden, die bereit sind, sich durch ihren späteren beruflichen Einsatz für die Gesundheit der Menschen einzusetzen. Das Schöne an der Landarztquote ist, dass wir dadurch zukünftige Ärztinnen und Ärzte gewinnen, die genau dort im Land tätig sind, wo sie am meisten gebraucht werden. Sie stellen mitunter auch ihre persönlichen Interessen hinten an, um für unsere Gesellschaft die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten – und erbringen damit einen sozial und gesellschaftlich enorm wichtigen Beitrag. Genau diese Menschen brauchen wir, um bei der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im Land unterstützen zu können. Ich freue mich wirklich sehr über jede Bewerbung.“

Bewerberinnen und Bewerber können ihre Unterlagen auf der Ländarzt-Website hochladen und sich für einen der 75 Studienplätze qualifizieren. Nach einer erfolgreichen schriftlichen Bewerbung folgt die Einladung zu einem persönlichen Auswahlgespräch. Bei der Vergabe der Studienplätze kommt es nicht auf die Abiturnote an. Für die Vergabe der Studienplätze zählt vielmehr das Ergebnis des medizinischen Eignungstests (TMS) und bereits gesammelte Erfahrungen im medizinischen Bereich – ob beruflich oder ehrenamtlich – sind auch von Vorteil.

Das Berufsbild ist vielseitig

Als Hausärztin oder Hausarzt in unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Gebieten leisten die künftigen Medizinerinnen und Mediziner einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung im Land. Das Berufsbild der hausärztlichen Versorgung ist vielseitig, denn man kann sich in Allgemeinmedizin, Innerer Medizin oder Pädiatrie, also Kinder- und Jugendmedizin, spezialisieren. Der spätere Einsatzort wird vor Festlegung durch das zuständige Regierungspräsidium Stuttgart gemeinsam mit den angehenden Hausärztinnen und Hausärzten besprochen. Dabei werden nach Möglichkeit auch Ortswünsche und die persönlichen Lebensverhältnisse berücksichtigt wie beispielsweise Betreuungspflichten.

THE LÄNDARZT – Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg

 Instagram: The Ländarzt

Facebook: The Ländarzt

Quelle:

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg / Regierungspräsidium Stuttgart

Weitere Meldungen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Krankenversicherung-Reform gefordert

Kühe stehen auf einer Weide.
Landwirtschaft

60 Jahre Landesverband für Leistungsprüfungen in der Tierzucht

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Beratung Landwirtschaft
Landwirtschaft

Beratungssystem „Beratung.Zukunft.Land“ wird fortgeführt

Promotionsfahrzeug Mehr Leben im Eigenheim
Wohnraumoffensive

Online-Dialog zu „Mehr Leben im Eigenheim“ am 25. Juni

Organspendeausweis
Organspende

Zahl der Organspenden im Land steigt leicht

Eine asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Stechmückensaison hat begonnen

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
Nichtraucherschutz

Neue Regeln für Raucherinnen und Raucher vom 1. Juni an

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Moderate Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Bio-Musterregion Hohenlohe
Landwirtschaft

Weltbauerntag und Internationaler Tag der Milch

Logo von Start up BW
Start-up BW

OSORA medical im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Lukas Wörner, Dr. Fabian Haller, Paul Schwarz, stellvertretende Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Cornelia Iffland
Justiz

Examensfeier 2026 zum Zweiten juristischen Staatsexamen