US-Präsidentenwahl

Kretschmann zum Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei einem Interview

Nach Ansicht von Ministerpräsident Winfried Kretschmann muss der Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen eine Warnung für die europäischen Länder sein. Zugleich sprach er sich dafür aus, die guten wirtschaftlichen und außenpolitischen Beziehungen mit den USA zu erhalten und diese auch mit dem neuen Präsidenten zu pflegen.

„Was lange Zeit undenkbar schien, ist nun eingetreten: Donald Trump ist der neue Präsident der USA. Nach diesem Wahlkampf gibt es allerorts viele Befürchtungen, wie es in den USA nun weitergeht und wie sich das Verhältnis zu Europa gestalten wird“, sagte Kretschmann. „Zugleich gilt es, die Wahl anzuerkennen. Wir müssen uns nun für den Erhalt der guten wirtschaftlichen und außenpolitischen Beziehungen mit den USA einsetzen und diese auch mit dem neuen Präsidenten pflegen. Denn sie sind von großer Bedeutung für unser Land, für Deutschland und für Europa“, so Kretschmann weiter.

Trumps Sieg muss Warnung für Europa sein

Der Sieg Donald Trumps könne und dürfe nicht isoliert betrachtet werden, so Kretschmann. „Er muss uns als Warnung dienen, denn auch in Europa, in Frankreich, Polen, Österreich, ja auch in Deutschland grassiert der Unmut über die etablierte Politik und macht sich Verunsicherung breit. Die westliche Welt lebt von ihren liberalen Werten. Freiheit in Verantwortung, Vielfalt und Toleranz prägen unseren Lebensstil und unsere Gesellschaft. Es ist unsere Verantwortung und unsere Aufgabe dieses Wertefundament zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir dürfen dabei jene, die zweifeln und von Ängsten geplagt sind, nicht alleine lassen. Wir müssen alles daran setzen, sie zu erreichen, mit ihnen zu reden und sie davon abhalten, den Weg der Rechtspopulisten einzuschlagen.“

Wirtschaftsministerin zum Ergebnis der US-Präsidentenwahl

Weitere Meldungen

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Dritter von rechts) und der Antisemitismusbeauftragte Dr. Michael Blume (Vierter von links) mit den Vorständen der Israelitischen Religionsgemeinschaften Württembergs und Baden
Religion

Kretschmann trifft Vorstände der jüdischen Gemeinschaften

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Außenwirtschaft

Wirtschaftsrepräsentanz in Japan neu besetzt und gestärkt

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Sicherer Schulweg

Mehr Verkehrssicherheit durch Schulstraßen und Schulzonen

Gruppenbild Pou der Hinematioro mit Māori
Kunst und Kultur

Ahnenbild kehrt nach 250 Jahren zu den Māori zurück

Kisten mit Gemüse und Obst.
Verbraucherschutz

Produkte mit Qualitätszeichen gemeinsam bekannter machen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) im Gespräch mit Gästen
Neujahrsempfang der Landesregierung

Kretschmann dankt den „Leisen Schaffern“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Freihandel

Kritik an Verzögerungen bei Mercosur-Abkommen

Unterzeichnung der Gründungsvereinbarung für das Graduierten- und Forschungszentrum connAIx in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Künstliche Intelligenz

Gründungsvereinbarung für Graduiertenzentrum connAIx unterzeichnet

Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Wirtschaft

Einigung der EU mit Indien auf ein Freihandelsabkommen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seiner Rede in der Landesvertretung in Brüssel
Rede

„Das Schicksal Europas heißt Kooperation!“

Die deutsche und französische Flagge. (Bild: picture alliance/Rainer Jensen/dpa)
Europa

Deutsch-Französischer Tag 2026