Abwasser

Land unterstützt Zentralisierung der Kläranlagen in Kernen

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Kläranlage
Symbolbild

Das Land unterstützt die Gemeinde Kernen bei der Zentralisierung ihrer Kläranlagen mit mehr als fünf Millionen Euro. Damit verbessert sich die Gewässerqualität für den Halden- und den Breitbach.

Über einen Landeszuschuss in Höhe von 5.490.000 Euro darf sich die Gemeinde Kernen freuen. Den Förderbescheid übergab Umweltstaatssekretär Andre Baumann am 25. Juli 2022 in Kernen persönlich. Damit sollen die Klär­anlagen Haldenbach und Beibach an die Anlage Krättenbach angeschlossen werden. Mit der Zentralisierung soll die Abwasserbeseitigung umweltschonender und wirtschaftlicher werden.

„Das ist gut investiertes Geld, von dem nicht nur die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kernen profitieren, sondern auch die umliegenden Gewässer“, sagte Baumann in seinem Grußwort. „Durch die Neukonzeption wird die Gesamtreinigungsleistung insgesamt effizienter, moderner und sauberer.“

Startschuss für umfassende Baumaßnahmen am Klärwerk Krättenbach

Mit der Förderung unterstützt das Land die Bauabschnitte eins und zwei von insgesamt sechs Bauabschnitten.

Im Bauabschnitt eins wird die Kläranlage Krättenbach ausgebaut. Dazu ist vor allem die Erweiterung der biologischen Reinigungsstufe und des Schlamm­pumpwerks nötig. Dies ist notwendig, um künftig eine höhere Reinigungsleistung für das Abwasser von insgesamt 23.200 Einwohnern zu gewährleisten. Der zweite Bauabschnitt umfasst die Nachrüstung und Modernisierung des Regen­überlaufbeckens Bühläckerstraße. In weiteren Bauabschnitten sollen die Abwäs­ser der Kläranlagen Haldenbach und Beibach mit einer Druckleitung zur Klär­anlage in Krättenbach geführt werden.

Mit den Baumaßnahmen entsteht eine größere, modernere Kläranlage, die technisch auf dem aktuellen Stand ist und eine verbesserte Abwasserreinigung gewährleistet. Dies trägt zur gewässerökologischen Verbesserung des Halden­bachs und des Breitbachs bei und führt letztendlich auch zu einer Entlastung der Rems.

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