Kunst und Kultur

Land schreibt Innovationsfonds Kunst 2025 aus

Baden-Württemberg unterstützt auch 2025 wieder kreative Projekte mit dem Innovationsfonds Kunst. Im Fokus steht diesmal das Thema Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Besucherin des Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) geht an einer Video-Installation von Marcel Duchamp vorbei. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)
Symbolbild

Baden-Württemberg fördert erneut innovative Kunst- und Kulturprojekte. Seit Bestehen des Innovationsfonds Kunst wurden über 600 Projekte mit mehr als 17 Millionen Euro unterstützt. Bewerbungen sind bis zum 4. September 2025 möglich.

In diesem Jahr liegt der thematische Fokus auf Projekten, die sich mit Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinandersetzen: „Wir haben ein Stück weit verlernt, miteinander zu sprechen – ja, auch zu streiten. Und zwar zivilisiert. Doch genau das ist die Grundlage einer funktionierenden Demokratie. Kunst und Kultur können dabei helfen, diese gemeinsame Sprache wiederzufinden und hier wollen wir unterstützen“, betonte Kunststaatssekretär Arne Braun.

Projekte aus dem ländlichen Raum gesucht

Besonders begrüßt werden Kooperation mit unterschiedlichen regionalen Akteuren, wie Kommunen, anderen Kultureinrichtungen, Vereinen und bürgerschaftlichen Initiativen – ebenso wie Projekte, die im ländlichen Raum umgesetzt werden: „Baden-Württemberg ist ein Kulturland. Gerade in den ländlichen Regionen wird die kreative Kraft der Menschen durch ein überragendes ehrenamtliches Engagement spür-, hör- und sichtbar. Diese Stärken wollen wir gezielt fördern“, ergänzte Staatssekretär Braun.

Innovationsfonds Kunst

Der Innovationsfonds Kunst hat sich als wichtiges Förderinstrument der Landesregierung in der Kunst- und Kulturlandschaft Baden-Württembergs etabliert. Er schafft kreative Spielräume für neue Ausdrucks- und Beteiligungsformen, für spartenübergreifende Ansätze und ungewöhnliche Aufführungsorte in allen Kulturfeldern. Die Stärke des Innovationsfonds liegt darin, Projekte und Aktivitäten zu ermöglichen, die unabhängig vom Alltag Raum für neue Entwicklungen schaffen.

Ziel des Innovationsfonds Kunst ist es, außergewöhnliche Kunst- und Kulturprojekte zu ermöglichen, die neue Wege beschreiten – beispielsweise in Bezug auf Zielgruppen, Spielorte, Inhalte, Beteiligungsstrategien, Darstellungsformen oder mit spartenübergreifenden Ansätzen.

Die Förderhöchstsumme pro Projekt beträgt 30.000 Euro und mindestens 10.000 Euro. Die Anträge können von Kultureinrichtungen aller Sparten gestellt werden und werden von einer unabhängigen Jury bewertet.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Anträge für den Innovationsfonds Kunst 2025

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Ausschreibung für den Innovationsfonds Kunst 2025

Weitere Meldungen

Kisten mit Gemüse und Obst.
Welternährungstag

Ernährungssouveränität bedeutet Sicherheit

Eine junge Frau wird geimpft.
Ärztliche Versorgung

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

In einer Wohngemeinschaft sitzen Studierende um den Küchentisch und unterhalten sich (Bild: © dpa).
Wohnen

Land fördert im Neubau bundesweit die meisten Wohnheimplätze

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Kuh friss Gras
Landwirtschaft

Antragstellung auf Futtermittelhilfe 2026 läuft an

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Start-up WOW Challenge
Start-up BW

BLACKPIN.IOT im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Asiatische Hornisse
Landwirtschaft

Weitere 70.000 Euro zur Bekämp­fung von Asiatischer Hornisse

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

Gesundes Essen bei der Zubereitung.
Ernährung

Impulse für eine gelungene Seniorenverpflegung

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung