Kunst und Kultur

Land fördert erstmals kleinere Filmfestivals

Neun kleinere Filmfestivals im Land werden mit insgesamt rund 100.000 Euro unterstützt. Ziel ist es, den Filmstandort Baden-Württemberg weiter zu stärken und kleinere Festivals zu professionalisieren.

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Internationales Trickfilm-Festival in Stuttgart
Symbolbild

Die Landesmittel der Pilotausschreibung zur gezielten Unterstützung kleinerer Filmfestivals von insgesamt rund 100.000 Euro gehen nach Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, Offenburg, Freiburg, Göppingen, Friedrichshafen und Radolfzell. Ziel der Förderung ist es, den Filmstandort Baden-Württemberg weiter zu stärken und kleinere Festivals zu professionalisieren.

„Baden-Württemberg ist Film-LÄND – und dazu gehört auch eine vielfältige Festivallandschaft. Dabei sind uns die kommunalen Kinos ebenso wichtig wie die internationalen Filmfestivals. Mit den Veranstaltern vor Ort tauschen wir uns regelmäßig aus, und auf dieser Grundlage richten wir die Festivalförderung neu aus, denn wir haben festgestellt: Die Förderung für kleinere Filmfestivals muss klar strukturiert sein – und so fördern wir jetzt auch“, sagte Kunststaatssekretär Arne Braun.

Neun Filmfestivals ausgewählt

Auswahlkriterien waren eine kommunale Mitfinanzierung, künstlerische und kuratorische Qualität sowie Maßnahmen zur kulturellen Teilhabe. Das Kunstministerium wurde im Verfahren von Dr. Sascha Keilholz beratend unterstützt, dem Leiter des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg. Für eine Förderung ausgesucht wurden insgesamt neun Filmfestivals:

  • INDEPENDENT DAYS | Internationale Filmfestspiele, Karlsruhe – für unabhängige Filmproduktionen mit Genre-Vielfalt. Im Jahr 2026 feiert das Festival seine 25. Ausgabe.
  • GIRLS* GO MOVIE Kurzfilmfestival, Mannheim – ein Festival, das junge weibliche Lebensrealitäten und Themen filmisch sichtbar macht.
  • Arabisches Filmfestival, Stuttgart, Tübingen – widmet sich dem neuen arabischen Film im deutschsprachigen Raum und fördert den interkulturellen Austausch.
  • Shorts – Trinationales Filmfestival, Offenburg – mit studentischen Filmproduktionen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Hier steht der Nachwuchs im Fokus.
  • Freiburger Lesbenfilmtage – zeigen internationale Filmproduktionen zu lesbischen Lebensrealitäten. Im Jahr 2026 wird die 35. Ausgabe gefeiert.
  • Filmklang Festival, Göppingen<> – setzt den Schwerpunkt auf die Verbindung zwischen Film und Musik mit einem Nachwuchswettbewerb zu Musikvideos.
  • Filmtage Friedrichshafen – präsentieren Kurz- und Dokumentarfilme junger Filmemacher-/innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Preisvergabe.
  • Stuttgarter Kinderfilmtage – vermitteln Kindern mit Filmen aus aller Welt Einblicke in andere Kulturen und Lebensweisen.
  • Filmtage Radolfzell – ein neu konzipiertes Festival, das Jugendliche und ihre Geschichten in Kurzfilmen junger Filmschaffender in den Mittelpunkt stellt.

Die Pilotförderung ist ein kulturpolitisches Signal: Filmfestivals sind nicht nur kulturelle Ereignisse, sondern Orte der Begegnung, Teilhabe und des kreativen Austauschs. Sie tragen wesentlich zur Profilierung Baden-Württembergs als lebendiger Film- und Medienstandort bei und stärken zugleich das kulturelle Angebot.

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