Nahverkehr

Land fördert barrierefreie Straßenbahnhaltestellen in Karlsruhe

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Ein Rollstuhlfahrer steht mit seinem Elektro-Rollstuhl am Bahnhof an einem Gleis. (Bild: picture alliance/Marijan Murat/dpa)

Das Land fördert den barrierefreien Ausbau von acht Straßenbahnhaltestellen in Karlsruhe-Daxlanden mit rund 7,6 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen von 2021 bis Frühling 2023 ausgeführt werden. Ziel des Landes ist es, möglichst schnell die vollständige Barrierefreiheit im Nahverkehr zu erreichen.

Das Ministerium für Verkehr fördert in Karlsruhe den barrierefreien Ausbau der Haltestellen Eckener Straße, Stadtwerke, Mauerweg, Ankerstraße, Kirchplatz, Hammweg, Waidweg und Rappenwört (Endstation) an der Linie sechs in Daxlanden. Für das Gesamtprojekt mit einem Kostenvolumen von zehn Millionen Euro werden 7,6 Millionen Euro Fördermittel nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) zur Verfügung gestellt.

Verkehrsminister Winfried Hermann dazu: „Ein attraktiver ÖPNV muss barrierefrei sein, damit mobilitätseingeschränkte Menschen die Bahnen leichter nutzen können. Dann gibt es im wahrsten Sinne des Wortes keine Zugangshemmnisse mehr, weder für körperlich beeinträchtigte Menschen noch für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Gepäck. Und von einem bequemeren Ein- und Ausstieg profitieren alle. Dies ist in Zeiten des demografischen Wandels mit immer mehr älteren Fahrgästen eine ganz wesentliche Voraussetzung für einen attraktiven Nahverkehr.“

Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hob hervor: „Der attraktive Nahverkehr in Karlsruhe leistet einen wichtigen Beitrag zu der hohen Lebensqualität, die unsere Stadt auszeichnet. Barrierefreie Haltestellen sind hierfür ein unverzichtbarer Baustein – deshalb freut es mich sehr, dass das Land den Ausbau von acht Haltestellen mit 7,6 Millionen Euro fördert. Zum Wohl unserer Fahrgäste tragen wir von städtischer Seite gerne die verbleibenden 2,4 Millionen Euro der Gesamtmaßnahme.“

Die Bauarbeiten sollen von 2021 bis Frühling 2023 ausgeführt werden. Ziel des Landes ist es, einen Beitrag dafür zu leisten, dass möglichst schnell die vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV erreicht werden kann. Nur so kann es eine gleichberechtigte Teilhabe mobilitätseingeschränkter Menschen geben.

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