Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Bei der aktuellen ADFC-Zertifizierung konnten alle zehn überprüften Landesradfernwege in Baden-Württemberg ihre Qualitätsauszeichnung erfolgreich verteidigen. Der Badische Weinradweg wurde dabei hochgestuft.

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Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Symbolbild

Zehn der insgesamt 21 Landesradfernwege in Baden-Württemberg wurden kürzlich erneut als ADFC-Qualitätsradrouten ausgezeichnet. Dabei konnte der Badische Weinradweg von drei auf vier Sterne aufsteigen, weil der Weg an vielen Stellen sicherer und breiter geworden ist.

Weiterer Landesradfernweg erreicht 4-Sterne-Komfortstandard

Der Badische Weinradweg ist ein rund 460 Kilometer langer Radfernweg, der sieben der neun badischen Weinbauregionen miteinander verbindet.

Verkehrsministerin Nicole Razavi erklärte: „Radreisende und Tagesgäste können sich hier in Baden-Württemberg auf ein dichtes Netz bestens ausgeschilderter und zunehmend komfortabel befahrbarer Routen freuen. Mit dem Aufstieg des Badischen Weinradwegs sind nun 16 der 21 Landesradfernwege mit vier oder fünf Sternen zertifiziert. Die Landesradfernwege machen zusammen rund 5.000 Kilometer der 8.000 Kilometer des landesweiten RadNETZ BW aus. Damit kommt ihnen eine besondere Bedeutung für eine gute Anbindung zwischen großen und mittelgroßen Orten im Land zu.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekräftigte: „Das gute Abschneiden von Baden-Württemberg in der ADFC-Radreiseanalyse 2025 zeigt, dass die konsequente strukturelle Förderung der Landesradfernwege wirkt. Ergebnis ist die steigende Beliebtheit der Radwege, die den Radtourismus zu einem wachsenden Wirtschaftsfaktor im Land macht.“

Karen Hannemann, Produktmanagerin Rad bei der Schwarzwald Tourismus GmbH und Qualitätsbeauftragte des Badischen Weinradwegs, betonte: „Die Auszeichnung mit vier Sternen macht uns stolz und ist zugleich Ansporn, die Qualität unseres Angebots weiter zu verbessern. Dieser Erfolg ist das Ergebnis der kontinuierlichen Zusammenarbeit und des großen Engagements aller Partner und Anrainer.“

Qualitätsmanagement des Landes

Die Qualitätsentwicklung eines Radfernwegs über mehrere hundert Kilometer gelingt nur im Zusammenspiel aller Beteiligten. Um die Qualität der Landesradfernwege strukturell zu fördern, hat das Land daher ein Qualitätsmanagement etabliert. Das beinhaltet, dass es Kümmerer für die Wege gibt und dass die Kommunen, die für die Wegeabschnitte zuständig sind, sich gut abstimmen und zusammenarbeiten. Das Land unterstützt die Akteure dabei mit Förderungen und Beratung. Außerdem übernimmt es die Zertifizierungskosten.

Baden-Württemberg beliebt bei Gästen mit dem Rad

Fünf der 20 bundesweit meistbefahrenen Radfernwege des Jahres 2025 verlaufen durch Baden-Württemberg. Das zeigt die im März 2026 veröffentlichte ADFC-Radreiseanalyse. Besonders geschätzt werden von den Gästen gut ausgeschilderte Routen, eine attraktive Gastronomie entlang der Strecke sowie komfortable An- und Abreisemöglichkeiten mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Mit der Tourismuskonzeption (PDF) stellt das Land den strategischen Rahmen für eine weitere Ausschöpfung des vorhandenen Potentials der Landesradfernwege. Neben der kontinuierlichen Verbesserung der Infrastruktur ist dabei die weitere Steigerung der Sichtbarkeit der Wege von Relevanz. Dazu trägt insbesondere die touristische Vermarktung der Landesradfernwege im Rahmen des Landestourismusmarketings bei.

aktivmobil BW: Die Landesradfernwege

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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