Umweltschutz

Kunstskulptur „der Plastikmensch“ aufgestellt

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Kunstskulptur der Plastikmensch vor dem Umweltministerium Baden-Württemberg in Stuttgart

Die Kunstskulptur „der Plastikmensch“ am Umweltministerium in Stuttgart macht auf den sorgsamen Umgang mit Kunststoff aufmerksam.

Imposant thront die Kunstskulptur „der Plastikmensch“ über den Stufen der Wullestaffel in Stuttgart. Ein Gestell aus Stahl und Draht bilden den Korpus, der insgesamt 3,2 Meter hohen Figur. Das „Innenleben“ ist mit unterschiedlichsten Kunststoff- und Verpackungsresten gefüllt und wurde auch wie das richtige anatomische Innenleben modelliert. In der einen Hand hält die Skulptur einen Speer mit aufgespießtem Fisch, aus dessen Maul ein Stück Plastik heraushängt. Die andere Hand streckt „der Plastikmensch“ abwehrend nach vorne. Ganz so als wollte er sich einer drohenden Plastikwelle entgegenstellen. Mit seinem Kunstwerk will der Freiburger Künstler, Thomas Rees, Aufmerksamkeit und mehr Bewusstsein für den Umgang mit Ressourcen und Müll sowie für Abfallvermeidung schaffen.

Umgang mit Kunststoff muss sich ändern

„Kunststoff hat viele nützliche Eigenschaften, auf die wir gerade bei Hygiene oder bei der Haltbarkeit von Lebensmitteln nicht verzichten können,“ sagte Umweltminister Franz Untersteller anlässlich der Aufstellung der Skulptur „der Plastikmensch“ vor dem Umweltministerium in Stuttgart. Oft gehen wir jedoch zu sorglos mit diesem Werkstoff um. Die Hälfte aller Kunststoffprodukte landen schon nach weniger als einem Monat im Müll. „Wir müssen unseren Umgang mit Kunststoff ändern. Das heißt, wir müssen ihn als Ressource begreifen und intelligent einsetzen. Produkte sollten verstärkt so gestaltet werden, dass ihre Bestandteile recycelt oder wiederverwendet werden können. Gleichzeitig müssen wir uns Gedanken machen, wo wir Kunststoff vermeiden und Alternativen nutzen können,“ appellierte Untersteller.

Die Skulptur sei ein eindrücklicher Mahner für einen sorgsameren Umgang mit Kunststoff. „Mit der temporären Installation der Kunstskulptur hier in Stuttgart wollen wir die Bürgerinnen und Bürger zum Nachdenken anregen und zu Diskussionen über hochaktuelle Themen wie Abfallvermeidung, nachhaltigen Konsum oder Ressourceneffizienz einladen,“ betonte der Umweltminister. Das Kunstwerk „der Plastikmensch“ kann noch bis zum 27. Dezember 2020 auf der Wullestaffel zwischen dem Umwelt- und dem Landwirtschaftsministerium besichtigt werden. Der Künstler Thomas Rees hat die Kunstskulptur anlässlich der Clean Up Week in Freiburg im Jahr 2018 erschaffen. Seitdem reist die Figur, die vom regionalen Energie- und Umweltdienstleister badenova AG & Co. KG ersteigert worden ist, durchs Land und ist an unterschiedlichsten Orten zu sehen.

Weitere Meldungen

ELR
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Neu gebaute Häuser stehen hinter einer noch unbebauten Fläche eines Neubaugebiets.
Bauen

Fristen für Förderaufrufe verlängert

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Flurneuordnung

Bescheidübergaben in drei Flurneuordnungsverfahren

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Broschüre Kulturdenkmale und Photovoltaikanlagen
Denkmalpflege

Neue Broschüre zu Photovoltaik auf Kulturdenkmalen

Ein fahrendes schwarzes Auto mit gelber Aufschrift "Deine Mutter fährt nicht betrunken" und Team Vision Zero.
Verkehrssicherheit

Mehr Unfälle rund um die Feiertage

Holzbau
Forst

Fünfter Fachkongress Holzbau

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Süddeutscher Biogasgipfel in Ulm

Ein Motorradfahrer fährt auf einer Landstraße. (Bild: dpa)
Verkehrssicherheit

Start der Motorradsaison 2026

Ein Fahrradfahrer fährt auf einem Radweg, der an einer Straße entlang läuft.
Rad- und Fußverkehr

Kommunen planen mehr Rad- und Fußwege

Eine Autofahrerin fährt durch einen Autobahntunnel.
Straßenverkehr

Mehr Sicherheit und moderne Technik auf der B 463

Ein Motorradfahrer fährt auf einer Landstraße. (Bild: dpa)
Verkehrssicherheit

Bundesweiter Aktionstag „sicher.mobil.leben“

Zahlreiche Menschen sind auf einem Radweg bei Sonnenschein auf ihren Fahrrädern und E-Roller unterwegs.
Radverkehr

STADTRADELN 2026 startet