Streuobst

Kooperationsprojekt leistet wichtigen Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen im Land

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)

Durch die Kooperation zwischen der Ensinger Mineralheilquellen GmbH und der Streuobstinitiative Vaihingen können Streuobstwiesen in der Region naturverträglich genutzt werden.

„Streuobstwiesen prägen das landschaftliche Gesicht Baden-Württembergs. Mit ihrem Artenreichtum, ihrer Ästhetik und den vielfältigen Produkten, die aus ihnen hervorgehen, sind die Streuobstwiesen ein wichtiger Teil der Natur und Kultur und somit des kulinarischen Erbes unseres Landes. Umso mehr freut es mich, dass durch die gelungene Kooperation zwischen der Ensinger Mineralheilquellen GmbH und der Streuobstinitiative Vaihingen über 20 Hektar Streuobstwiesen in der Region naturverträglich genutzt werden können - das entspricht immerhin einer Fläche von über 28 Fußballfeldern“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch bei einem Unternehmensbesuch in Ensingen.

Als Resultat dieses Zusammenschlusses sei ein schmackhaftes Streuobst Apfelsaft-Schorle entstanden, von dem auch die Erzeuger profitierten. Durch rentable Mostobstpreise setze Ensinger erkennbare Anreize für die Streuobstwiesenbesitzerinnen und -besitzer ihre Bäume zu pflegen und nachzupflanzen.

„Streuobstwiesen zu erhalten bedeutet viel Arbeit. Mit der bewussten Entscheidung für Produkte aus Streuobstwiesen zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher zwar einen Aufpreis. Dafür bekommen sie ein einzigartiges Qualitätsprodukt aus der Region und sorgen für faire Preise bei den Erzeugerinnen und Erzeugern. Damit leisten sie zugleich einen direkten Beitrag zum Erhalt unserer schönen Streuobstwiesen“, sagte die Staatssekretärin. Auch die Landesregierung unterstütze die Streuobstbewirtschafter im Rahmen der Streuobstkonzeption mit vielfältigen Maßnahmen. Das Land fördere seit vielen Jahren Streuobstaufpreisinitiativen bei deren Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen, die den Absatz regionaler Streuobstprodukte verbessern, und habe eine Baumschnittprämie eingeführt.

Streuobstwiesen in Baden-Württenberg

In Baden-Württemberg stehen die größten zusammenhängenden Streuobstbestände in ganz Europa. Ihre Biodiversität ist enorm. Streuobstwiesen bieten Lebensraum für rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten sowie etwa 3.000 verschiedene Obstsorten.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Streuobstwiesen und Streuobstkonzeption  

Streuobstportal

Weitere Meldungen

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Legehennen im Freien (Quelle: dpa).
Vogelgrippe

Verlängerung des Aufstallungsgebots

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Schmeck den Süden
Ernährung

Genussführer 2026 vorgestellt

Ein Mähdrescher erntet in Langenenslingen-Andelfingen ein Getreidefeld mit Wintergerste ab. (Bild: picture alliance/Thomas Warnack/dpa)
Landwirtschaft

Land fördert Unterstützungsnetzwerk für Land- und Weinwirtschaft

Ein Silvesterböller wird mit einem Feuerzeug gezündet. (Foto: © dpa)
Silvester

Mit kleinem Feuerwerk sicher ins neue Jahr

Baden-Württemberg, Seebach: Fichten und eine Buche stehen im Nationalpark Schwarzwald im Nebel.
Bundesrat

Hauk fordert Entlastung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe

Ein Integrationsmanager erarbeitet mit zwei jugendlichen Flüchtlingen aus Eritrea Bewerbungsschreiben. (Foto: © dpa)
Integration

Rund 1,55 Millionen Euro für Integrationsarbeit in ländlichen Räumen

Ein Kinderarzt untersucht einen Jungen mit einem Stethoskop.
Gesundheit

Land stärkt kinder- und jugendärztliche Versorgung

Eine ältere Dame lernt die Bedienung eines Computers.
Ländlicher Raum

Land fördert digitale Teilhabe im Alter mit „Klick & Klar“

Kampagnenplakat "Energieholz aus den Wäldern Baden-Württembergs"
Forst

Neues Positionspapier unterstützt Holzenergie im Land