Kunst und Kultur

Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2025 verliehen

Fünf Preisträgerinnen und Preisträger sind in Freiburg mit dem diesjährigen Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.

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Gewinner Kleinkunstpreis
Preisverleihung

Kleinkunst auf höchstem Niveau: Die fünf Preisträgerinnen und -träger zeigten bei der Verleihung des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg auf großer Bühne in Freiburg, wie vielfältig sie ist.

Es wurde viel gelacht, geschmunzelt und gestaunt. Den Hauptpreis als beste Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler 2025 erhielten der Comedian Aurel Mertz, die Comedienne und Kabarettistin Doris Reichenauer sowie der Klavierkabarettist Prof. Timm Sigg. Sie durften sich über ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro freuen. Der mit 2.000 Euro dotierte Förderpreis ging an die Liedermacherin Elena Seeger. Mit dem Lotto BW-Ehrenpreis in Höhe von 5.000 Euro wurde der Kabarettist Stephan Bauer geehrt.

Der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg wird seit 1986 gemeinsam vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg in Kooperation mit Lotto Baden-Württemberg ausgelobt und von der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg e.V. koordiniert. Auch der SWR ist Partner der Veranstaltung.

Preisverleihung in Freiburg

Bei der Preisverleihung im E-Werk in Freiburg sorgten die Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler mit ihren außergewöhnlichen Darbietungen für großartige Unterhaltung. Sie nahmen das Publikum mit auf eine charmante Reise durch das Kleinkunst-Genre. „Achtung, Großschmunzelalarm in Freiburg! Am 7. Oktober sollten sich alle Misanthropen vorsorglich zum Lachen in den Keller verziehen, denn der Kleinkunstpreis lässt das LÄND wieder einmal von seiner urkomischen Seite erstrahlen“, sagte Kunst-Staatssekretär Arne Braun bei der Verleihung. „Egal ob bei Social Media, im Live-Kabarett oder auf den klassischen Theaterbrettern, die die große Welt bedeuten, die besten Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler im Land beweisen einmal mehr: Baden-Württemberg kann auch lustig – und wie.“

Kunst-Staatssekretär Arne Braun übergab die Preise gemeinsam mit Dorothee Lang-Mandel, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Lotto Baden-Württemberg, an die Gewinnerinnen und Gewinner. „So viele herausragende Künstlerinnen und Künstler zusammen auf einer Bühne zu sehen, macht einfach Spaß. Kleinkunst ist dabei mehr als nur Unterhaltung. Sie regt häufig auch zum Nachdenken an und rückt – oft mit einem Augenzwinckern – aktuelle Themen der Gesellschaft in den Fokus. Die diesjährige Preisverleihung hat wieder einmal gezeigt, wie viel Potential in der Kleinkunstszene in Baden-Württemberg steckt. Dies zu fördern ist uns ein großes Anliegen und in der DNA von Lotto Baden-Württemberg als Unterstützer der Kunst und Kultur im Land fest verankert“, hatte Michael Grepl, Geschäftsführer von Lotto Baden-Württemberg, vor der Veranstaltung betont.

Kabarettist Stephan Bauer erhält den Ehrenpreis des Landes

Mit dem mit 5.000 Euro dotierten Lotto BW-Ehrenpreis wurde der Kabarettist Stephan Bauer ausgezeichnet. Neben seinen stets ausverkauften Bühnenshows tritt er auch häufig in verschiedenen Fernsehformaten auf. „Das ewige Thema Mann und Frau beschäftigt ihn genauso wie Familie, Weihnachten und Spieleabende. Und die Geschichten – man könnte ihm fast abnehmen, dass er sie alle so erlebt hat – serviert er so locker und brillant, dass man sich darüber kaputtlacht. Seit Jahrzehnten ist er einer der besten Vertreter der Stand-Up-Comedy in Deutschland. Er ist einer der ganz Großen auf Deutschlands Kleinkunstbühnen“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Damit zählt Stephan Bauer zu den fünf Preisträgerinnen und Preisträgern in diesem Jahr. Finanziert werden die Preise zu gleichen Teilen vom Land Baden-Württemberg und Lotto Baden-Württemberg. Zur achtköpfigen Jury des Kleinkunstpreises 2025 gehörten sowohl Künstlerinnen und Künstler als auch Vertreterinnen und Vertreter der Veranstaltungsbranche und des SWR. Moderiert wurde die Veranstaltung von Kabarettist und Schauspieler Uli Boettcher, der 2013 selbst den Kleinkunstpreis gewann.

Für alle Interessierten zeigt der SWR die Highlights der Verleihung in mehreren Zusammenschnitten in der ARD Mediathek. 

Die Preisträgerinnen und Preisträger im Detail

Kleinkunstpreis Baden-Württemberg

Der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ausgelobt und ist der einzige Landespreis für Kleinkunst in Deutschland. Die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg unterstützt die Kleinkunstpreisträgerinnen und Kleinkunstpreisträger seit vielen Jahren mit landesweiten Auftritten bei Festivals oder auf renommierten Bühnen. Einige der ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler, unter ihnen Serdar Karibik, Bülent Ceylan, Florian Schroeder und Christoph Sieber, konnten den Preis als Sprungbrett in eine nationale Karriere nutzen.

Zu den Gewinnerinnen und Gewinnern zählten auch die Füenf, Eure Mütter, Martina Brandl, Topas, Bernd Kohlhepp und Christine Prayon. Den Ehrenpreis erhielten bisher Thomas Freitag, Georg Schramm, Mathias Richling, Grachmusikoff, Matthias Deutschmann, Maren Kroymann, Christof Stählin, Uli Keuler, Harald Hurst, Bernd Lafrenz, Thomas Reis, Michael Quast, Reiner Kröhnert, Volkmar Staub, Patrizia Moresco und zuletzt Stephan Bauer. Insgesamt wurden bisher 180 Preisträgerinnen und Preisträger aller Kleinkunstgenres ausgezeichnet. Betreut wird der Kleinkunstpreis für das Land durch die Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren (LAKS Baden-Württemberg e.V.).

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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