Ländlicher Raum

Internationaler Fachkongress LAND.FRAUEN.ZUKUNFT

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Gruppenbild mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (8.v.r.) (Foto: Ministerium für Ländlichen Raum  und Verbraucherschutz Baden-Württemberg)

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hat auf der Gartenschau Bad Herrenalb den Internationalen Fachkongress LAND.FRAUEN.ZUKUNFT eröffnet. Rund dreihundert Frauen aus Baden-Württemberg sowie aus Finnland, Ungarn und Katalonien tauschen auf der Tagung ihre Erfahrungen aus.

„Unser Internationaler Frauenkongress soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Frauen vor Ort vertiefen und die Belange der Frauen im Ländlichen Raum in den Mittelpunkt stellen. Uns geht es dabei um die Verbesserung der Chancen für die Frauen und um eine Stärkung des Ländlichen Raums“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, anlässlich der Eröffnung des Internationalen Fachkongresses LAND.FRAUEN.ZUKUNFT im Kurhaus auf der Gartenschau Bad Herrenalb (Landkreis Calw).

Rund dreihundert Frauen aus Baden-Württemberg sowie aus Finnland, Ungarn und Katalonien tauschen auf der Tagung ihre Erfahrungen aus. „In vielen landwirtschaftlichen Betrieben liegt die Verantwortung für die Betriebswirtschaft, das Marketing, die betriebliche Kommunikation sowie für das Erschließen zusätzlicher Einkommensquellen voll in den Händen der Frauen. Ziel unserer integrierten Agrar- und Strukturpolitik ist es, die Frauen als wichtige Stützen für eine hohe Lebensqualität, Wachstum und Beschäftigung im Ländlichen Raum zu fördern“, erklärte die Staatssekretärin.

Frauen würden in der Landwirtschaft immer wieder mit kreativen Ideen zur Schaffung neuer Betriebszweige beitragen. „Mit Ideenreichtum, Mut und Geschick erschließen sie neue Tätigkeitsfelder und zusätzliche Einkommensquellen für die Betriebe. Sie sind oft Vorbilder und Impulsgeber“, erklärte die Staatssekretärin. Dadurch würden sie die Landwirtschaft allgemein und mit ihr die Leistungsfähigkeit des Ländlichen Raums insgesamt stärken.

Den Ländlichen Raum gestalten – neue Einkommensquellen erschließen

„Über das vom Land und der Europäischen Union mitfinanzierte Förderprogramm ‚Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum‘ werden maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen, Existenzgründungen oder Erweiterungen von Kleinstunternehmen von Frauen und neugegründete Netzwerkorganisationen gefördert“, sagte Gurr-Hirsch. Ziel des Förderprogrammes sei es, Projekte zur Erschließung von Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten für Frauen anzustoßen, ihren Unternehmerinnengeist zu fördern und zur Steigerung der Lebensqualität und zur Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft beizutragen.

„Seit Juni 2015 konnten knapp 50 Projekte von und für Frauen mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von rund zwei Millionen Euro berücksichtigt werden“, betonte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. Dies sei ein klares Bekenntnis des Landes zu Gunsten der Förderung von Frauen in den ländlichen Regionen des Landes.

Die Ausstellung „Frauen bewegen das Land – Innovativ, qualifiziert, erfolgreich“ im Treffpunkt Baden-Württemberg im Rahmen der Gartenschau Bad Herrenalb läuft noch bis zum 16. Juli 2017.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Zuschüsse für innovative Projekte von Frauen

Facebook: LAND.FRAUEN.ZUKUNFT

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