Tierschutz

Hitzeschutz für Mensch und Tier

Die erneuten hochsommerlichen Temperaturen sind herausfordernd für Mensch und Tier. Bereits einfache Maßnahmen schützen das Wohlbefinden.

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Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.

„Heiße Tage und tropische Nächte können für Mensch und Tier herausfordernd sein. Übermäßige Hitze kann gesundheitliche Folgen haben. Daher müssen wir insbesondere bei der erwarteten Hitze der kommenden Tage uns und unsere Tiere vor den hochsommerlichen Temperaturen schützen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

„Viel Wasser, ungesüßte Tees sowie Fruchtschorlen sind ideale Durstlöscher. Sie versorgen den menschlichen Körper mit ausreichend Flüssigkeit und gleichen den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen aus. Außerdem erfrischt leichte Kost im Sommer und unterstützt den Kreislauf“, erklärte Ernährungsminister Hauk.

Hitzeschutz für Tiere

„Das Innere eines abgestellten Fahrzeuges kann sich bei der aktuellen Wetterlage innerhalb von wenigen Minuten auf deutlich über 40 Grad Celsius erhitzen. Dann droht im Auto ein gefährlicher Hitzestau. Lassen Sie daher Haustiere bei diesen hochsommerlichen Temperaturen niemals alleine im Auto zurück“, betonte Minister Hauk.

Hunde und Katzen schwitzen nicht und können hohe Außentemperaturen nur in begrenztem Maße zum Beispiel mit regelmäßigem Trinken, Hecheln, dem Rückzug an kühle und schattige Plätze, kompensieren. Bei extremer Hitze droht den Tieren ein schwerwiegender Hitzschlag. Das Bereitstellen von ausreichend kühlem Wasser und der mögliche Rückzug in kühle und schattige Plätze unterstützen das Wohlbefinden der Tiere. Spaziergänge mit dem Hund oder der Freigang für die Katze sollten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Durch aufmerksames Beobachten können Tierhalter Anzeichen von Hitzestress, wie schnelles Atmen oder Verwirrung, erkennen und Gegenmaßnahmen in Absprache mit dem Tierarzt einleiten.

„Um Nutztiere vor Hitze zu schützen, sind mehrere Maßnahmen besonders wichtig, da Hitzestress zu Kreislaufproblemen, Leistungseinbußen, erhöhter Krankheitsanfälligkeit und im Extremfall auch zum Tod führen kann“, sagte Hauk. Auf der Weide würden den Tieren Zugänge zu Schattenplätzen, idealerweise natürlich durch Bäume oder Sträucher, helfen. Ställe sollten gut durchlüftet, durch Ventilatoren oder Luftströme gekühlt und vor direkter Sonne geschützt sein. Frisches, sauberes Wasser müsse immer verfügbar sein. Der Wasserbedarf steige bei Hitze stark an, daher sollten Tränken regelmäßig kontrolliert und nachgefüllt werden.

„Auch Gartenvögel und Insekten freuen sich über Hitzeschutz“, sagte Minister Hauk. Für Gartenvögel könne man zum Beispiel spezielle Vogeltränken oder -bäder anbieten. Diese sollten regelmäßig gereinigt und mit frischem Wasser gefüllt werden. „Es ist außerdem ratsam, schattenspendende Pflanzen im Garten zu haben. Damit wird ein angenehmer Rückzugsort für alle Gartenbewohner und -besitzer geschaffen - selbst an den heißesten Tagen des Jahres“, betonte der Minister.

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