Digitalisierung

Gesundheitsversorgung in der digitalen Kommune

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Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.

Vor allem für ältere Menschen kann die Digitalisierung des Gesundheitswesens ein Mehr an Selbstständigkeit bringen. Digitale Gesundheitsangebote können bei der Prävention, Gesundheitsförderung oder Rehabilitation zum Einsatz kommen.

„Die Landesregierung rückt die Digitalisierung in den Fokus. Digitale Gesundheitsanwendungen spielen bei der Digitalisierungsstrategie des Landes eine wichtige Rolle. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, durch die Nutzung digitaler Technologien die Qualität der Versorgung im medizinischen und pflegerischen Bereich weiter zu verbessern und voranzubringen. Die Digitalisierung bietet im Gesundheitswesen wahnsinnig viele Chancen – Telemedizin beispielsweise ist eine ideale Ergänzung zum direkten Kontakt zwischen dem Arzt und dem Patienten“, sagte der Chief Information Officer (CIO) und Chief Digital Officer (CDO), Ministerialdirektor Stefan Krebs, anlässlich der Veranstaltung „Gesundheitsversorgung in der digitalen Kommune“ der Reihe Zukunftskommune@BW in Gaggenau.

„Vor allem für ältere Menschen kann die Digitalisierung des Gesundheitswesens ein Mehr an Selbstständigkeit bringen. Digitale Gesundheitsangebote können bei der Prävention, Gesundheitsförderung oder Rehabilitation zum Einsatz kommen. Die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten und der Schutz sensibler Gesundheitsdaten stehen für uns dabei im Mittelpunkt“, sagte CIO/CDO Stefan Krebs weiter.

„Das Internet hat unseren Alltag verändert und digitale Anwendungen finden sich ganz selbstverständlich in allen Lebensbereichen. Insbesondere der Einsatz im Gesundheitswesen und in der Medizin wirft jedoch bei vielen Menschen Fragen auf. Hier gilt es über die Risiken aufzuklären, aber auch Chancen aufzuzeigen, die mit der Digitalisierung einhergehen. Ein Beispiel hierfür sind intelligente digitale Assistenzsysteme, die es Menschen ermöglichen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen“, sagte Christof Florus, Oberbürgermeister der Stadt Gaggenau. Professor Bernd Brüggenjürgen, Leiter des SDK-Stiftungslehrstuhls für Gesundheitsökonomie an der Steinbeis-Hochschule Berlin fügte hinzu: „E-Health muss als integrierter Prozess aller Beteiligten konzipiert, evaluiert und umgesetzt werden.“

Zur Digitalisierung im Gesundheitswesen konnte das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration außerdem Dr. Holger Pressel von der AOK Baden-Württemberg, Peter Koch, den Geschäftsführer der Gaggenauer Altenhilfe e. V. sowie Bernd Klein, Geschäftsführer der CIBEK GmbH begrüßen.

Informationstour „Digitale Zukunftskommune Baden-Württemberg“

Mit der Informationstour „Digitale Zukunftskommune Baden-Württemberg“ rückt die Landesregierung die konkreten Chancen der Digitalisierung in den Fokus: Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie werden Städte und Kommunen in Stadt und Land zu „Smart Cities“ und „Smart Counties“? Digitale Vorreiter unter den Kommunen in Baden-Württemberg werden ebenso mit ihren Visionen und Konzepten vorgestellt wie Kommunen, die dabei sind, eine digitale Agenda zu entwickeln. Die Informationstour mit dem Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, sowie CIO/CDO Stefan Krebs macht insgesamt in zwölf Städten halt.

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