Bahnverkehr

Gespräch zur Barrierefreiheit des Bahnhalts Spaichingen

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Ein Rollstuhlfahrer steigt über Einstiegshilfe in den Nahverkehrszug (S-Bahn ET 425) ein (Bild: © Deutsche Bahn AG).

In Spaichingen sind die stündlich haltenden Intercitys aufgrund des neuen Fahrplankonzepts und dem damit verbundenen Gleiswechsel nicht mehr barrierefrei zugänglich. Das Verkehrsministerium hofft, dass im Rahmen des Ausbaus der Gäubahn oder durch Förderprogramme Abhilfe geschaffen werden kann.

Im Verkehrsministerium ein Gespräch zwischen Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl, dem Landtagsabgeordneten Jochen Haußmann und dem Bürgermeister der Stadt Spaichingen, Hans Georg Schuhmacher, statt. Gegenstand des Gesprächs war die Situation am Bahnhof Spaichingen. Seit dem neuen Fahrplankonzept auf der Gäubahn halten die stündlichen Intercities nun auf dem Gleis 3, statt wie früher auf dem Gleis 1. Daher ist aktuell kein barrierefreier Zugang auf das Gleis 3 möglich. „Ich bedaure diese Verschlechterung im Hinblick auf die Barrierefreiheit sehr“, betonte Ministerialdirektor Dr. Lahl. Sie ergibt sich aber aus fahrplantechnischen Zwängen. Ein Halt der Intercities auf dem Gleis 1 würde nach Mitteilung der DB Fernverkehr zu spürbaren Verschlechterungen im Fahrplan – wegfallende Anschlüsse, Reduzierung der Halte oder Reisezeitverlängerungen – führen.

Dennoch sieht auch das Land das Erfordernis, die Barrierefreiheit herzustellen. „Ich hoffe, dass im Rahmen des Ausbaus der Gäubahn oder durch Förderprogramme zur Herstellung der Barrierefreiheit hier Abhilfe geschaffen werden kann,“ betonte Lahl. „Unseren Beitrag hierzu werden wir leisten.“ Zunächst müsse geprüft werden in welches Förderprogramm das Projekt aufgenommen werden kann. Anschließend wird die Planung aufgenommen werden müssen.

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