Naturschutz

Gerissenes Schaf in Bad Wildbad

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Herde Schafe im Biosphärengebiet Schwarzwald

In Bad Wildbad im Landkreis Calw ist ein Schaff gerissen worden. Das Senckenberg-Institut untersucht die Rissabstriche.

Das Umweltministerium hat die Nutztierhalterverbände über einen Nutztierriss in Bad Wildbad informiert. Rissabstriche wurden zur genetischen Analyse an das Senckenberg-Institut geschickt. Verlässliche Aussagen darüber, was für ein Tier für den Riss verantwortlich ist, sind bis zum Ergebnis der Analyse nicht möglich.

Wie in allen anderen Fällen auch, waren die angegriffenen Schafe nicht wolfssicher eingezäunt, der Eigentümer des getöteten Tieres wird dennoch unbürokratisch entschädigt.

Bad Wildbad liegt in der Förderkulisse Wolfsprävention, eine Region, in der sich seit längerem ein Wolf aufhält. Am 30. April ist in dieser Gegend von einer so genannten Fotofalle ein Wolf fotografiert worden.

Die forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) hat gestern außerdem ein Fotofallenbild vom 5. Mai erhalten, das einen Wolf bei Forbach (Landkreis Rastatt) zeigt. Auch Forbach liegt in der Förderkulisse Wolfsprävention.

Die FVA hat wie üblich die örtlichen Wildtierbeauftragten über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten.

Nutztierhalterinnen und -halter können bei noch unzureichendem Herdenschutz über die FVA die vom Umweltministerium bereitgestellten Notfall-Zaunsets beziehungsweise Flatterband mit Stangen für 1,2 Meter Höhe ausleihen.

Das Umweltministerium weist erneut darauf hin, dass eine Entschädigung bei unzureichend geschützten Tieren nur noch bis Ende Mai gezahlt wird. Zu diesem Zeitpunkt besteht die Förderkulisse Wolf seit einem Jahr, ab dann ist ein ausreichender Herdenschutz, zum Beispiel eine lückenlose Elektroumzäunung in einer Höhe von 90 Zentimetern, Voraussetzung für Entschädigungszahlungen. Empfohlen wird eine Umzäunung in Höhe von mindestens 105 Zentimetern.

Umweltministerium: Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf

Umweltministerium: Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter

Umweltministerium: Allgemeine Informationen zum Wolf

Förderkulisse Wolfprävention (PDF)

Weitere Meldungen

Blick über Hohenlohe
Landwirtschaft

Hauk kritistiert EU-Wiederherstellungsverordnung

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk kritisiert deutsche Spritpreise

Wanderer gehen bei Reichelsheim durch den herbstlichen Odenwald (Hessen).
Forst

KI unterstützt Waldmanagement im Klimawandel

Erster Wolf im Süden Sachsen-Anhalts entdeckt
Naturschutz

Fähe im Enztal-Territorium als sesshaft nachgewiesen

Ein Reh springt bei Bodnegg (Baden-Württemberg) über eine Wiese, auf der Löwenzahn blüht. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Forst

Forstliches Gutachten 2024 Baden-Württemberg

Ehrenamtskarte Baden-Württemberg
Bürgerengagement

Neue Angebote bei Ehrenamtskarte

Gefärbte Eier stehen in einer Palette (Foto: © dpa)
Verbraucherschutz

Unbeschwertem Ostergenuss steht nichts im Weg

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fördermaßnahme „Rotationsbrache im Weinbau“ ab 2027

Gruppenbild bei Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall
Landwirtschaft

Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2026 in Bad Reichenhall

Wasserrückhalt im Wald
Forst

Wälder speichern Wasser und schützen vor Erosion

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.
Tiergesundheit

Früherkennungsprogramm „Afrikanische Schweinepest“ startet

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Eine Frau sammelt in einem Wald Bärlauchblätter ein, die den Waldboden fast komplett bedecken. (Bild: dpa)
Verbraucherschutz

Wichtige Tipps zum Start der Bärlauch-Saison

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Ausnahmegenehmigung zum Wolfsabschuss wird nicht verlängert

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Auffälliger Wolf im Nordschwarzwald: Fragen und Antworten