Justiz

Generalstaatsanwalt Jürgen Gremmelmaier verstorben

Jürgen Gremmelmaier, Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe, ist unerwartet verstorben.

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Jürgen Gremmelmaier, der seit Anfang 2025 Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe gewesen ist, ist am Sonntag, 26. April 2026, unerwartet verstorben. Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges: „Wir sind tief betroffen und traurig über diese Nachricht. Baden-Württemberg verliert mit Jürgen Gremmelmaier einen herausragenden Juristen und ausgezeichneten Praktiker, der sich über 35 Jahre mit aller Kraft in den Dienst der Justiz gestellt hat. Mit Integrität und Haltung prägte er die Strafverfolgung im Land, der er sich Zeit seines Berufslebens verschrieben hatte. Mit Ruhe und Sicherheit leitete er die ihm anvertrauten Behörden, zunächst die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und seit 2025 die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe. Jürgen Gremmelmaier war ein äußerst geschätzter und beliebter Kollege. Wir sind überaus dankbar für seine großen Verdienste. Er war ein Vorbild und wir werden ihn in bester Erinnerung behalten.“

Beruflicher Werdegang

Jürgen Gremmelmaier begann seine Laufbahn in der baden-württembergischen Justiz nach den juristischen Staatsprüfungen bei der Staatsanwaltschaft Mosbach. Nach einer Station am Amtsgericht Pforzheim wechselte er 1992 zur Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Dort war er insbesondere für Verfahren der Organisierten Kriminalität zuständig. Im September 2001 folgte die Erprobungsabordnung bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe. Nach dieser Station wurde er zum Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe ernannt, rückte dort zum Oberstaatsanwalt und dann zum ständigen Vertreter des Behördenleiters bei der Staatsanwaltschaft Heidelberg auf. Daran anschließend wurde er 2007 stellvertretender Leiter der Generalstaatsanwaltschaft in Karlsruhe. Nach zehn Jahren wechselte er als Leitender Oberstaatsanwaltschaft zurück zur Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Anfang 2025 wurde er schließlich Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe.

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