Kunst und Kultur

Gemeinsame Projektgesellschaft bei Opernsanierung

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Opernhaus Stuttgart

Die Stadt Stuttgart und das Land planen eine gemeinsame Projektgesellschaft bei der Sanierung der Stuttgarter Oper. Mit der Generalsanierung soll eine weitere Öffnung der Oper für ein neues und auch jüngeres Publikum erfolgen.

Der Ministerrat hat am 26. Juli 2022 der Gründung einer gemeinsamen Projektge­sellschaft der Landeshauptstadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg zugestimmt. Die Projektgesellschaft soll das Gesamtprojekt Sanierung, Moderni­sierung und Erweiterung der Württembergischen Staatstheater (WST) planen und umsetzen. Das Bauvorhaben ist das auf lange Zeit größte Kulturprojekt in der Landeshauptstadt Stuttgart. Mit der Generalsanierung soll eine weitere Öffnung der Oper für ein neues und auch jüngeres Publikum erfolgen.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sagte: „Der Beschluss einer gemeinsamen Projektgesellschaft ist ein entschei­dender Meilenstein auf dem Weg hin zu einem zukunftsfähigen Staats­theater. Für ein Vorhaben dieser Größenordnung ist es essentiell, Mittel und Kompetenzen zu bündeln.“

Oberbürgermeister von Stuttgart Dr. Frank Nopper betonte: „Stadt und Land gehen in Sachen Staatsoper Hand in Hand. Es ist gut und richtig, dass der Ministerrat heute den Weg freigegeben hat für die Gründung einer Projektgesellschaft und die Durchführung einer Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Damit schaffen wir eine solide Grundlage für weitere Entscheidungen.“

Wichtiger Schritt bei der Opernsanierung

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Die Projektgesellschaft ist ein wichtiger Schritt bei der Sanierung der Oper. Es geht voran. Die Projektgesellschaft ist wichtig, um das komplexe Projekt effizient zu managen.“

Die gemeinsame Projektgesellschaft soll als GmbH gegründet werden, die jeweils zur Hälfte von der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg finanziert wird. Die Projektgesellschaft soll zum 1. Januar 2023 mit ihrer Arbeit beginnen.

Derzeit bereitet die Stadt Stuttgart den Wettbewerb für den Interimsstandort an den Wagenhallen vor. Vermögen und Bau Baden-Württemberg plant die Ausla­gerung der Dekorationswerkstätten an die Zuckerfabrik in Bad Cannstatt.
Parallel dazu bereitet Vermögen und Bau auch den Architekturwettbewerb für den Standort am Oberen Schlossgarten vor. Der Wettbewerb soll dann durch die Projektgesellschaft durchgeführt werden.

Sanierung, Modernisierung und Erweiterung

Die Landeshauptstadt Stuttgart hatte im Juli 2021 einen Grundsatzbeschluss zur geplanten Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der WST gefasst. Das Land Baden-Württemberg hat eine erst Planungsrate für das Projekt in Höhe von 27 Millionen in den Haushalt eingestellt.

Die WST sollen an ihrem Hauptstandort am Oberen Schlossgarten saniert, mo­dernisiert und erweitert werden. In Stuttgart-Bad Cannstatt an der Zuckerfabrik soll ein Neubau für die dauerhafte Auslagerung der Dekorationswerkstätten der WST entstehen. Darüber hinaus ist für den Zeitraum der Sanierung der Oper ein Interimsstandort in der künftigen sogenannten Maker City an den Wagenhallen in Stuttgart Nord vorgesehen.

Ohne eine Sanierung und Erweiterung kann die Oper absehbar nicht mehr als Spielort für Opern- und Ballettproduktionen fungieren.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Fragen und Antworten zur Sanierung des Opernhauses der Staatstheater Stuttgart

Quelle:

Ministerium für Finanzen Baden-Württmberg / Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg / Landeshauptstadt Stuttgart

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