Gartenschau

Gartenschau Freudenstadt – Baiersbronn startet am 23. Mai

Unter dem Titel „Vielfalt im Tal“ verwandelt die interkommunale Gartenschau das Forbachtal vom 23. Mai bis 12. Oktober 2025 in eine Bühne für Natur, Kultur und Gemeinschaft.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Gartenschau 2025

„Die Gartenschau der Stadt Freudenstadt und der Gemeinde Baiersbronn ist Ergebnis einer beeindruckenden interkommunalen Zusammenarbeit. In den vergangenen Wochen und Monaten sind in den beiden Kommunen zahlreiche Projekte gemeinsam realisiert worden. Als Lebensgrundlage für eine vielfältige Vegetation mit einer unvergleichlichen Natur- und Pflanzenwelt ist das urwüchsige, acht Kilometer lange Tal des Forbachs Herzstück der Gartenschau und ein ideales Terrain für eine interkommunale Gartenschau, die beide Orte verbindet. Das Wir-Gefühl, das bei der Umsetzung der Gartenschau entstanden ist, wird auch weit über das Gartenschaujahr hinaus eine tragende Säule der ganzen Region sein. Ich bin überzeugt, dass diese Verbundenheit bestehen bleibt. Die Gartenschau in Freudenstadt und Baiersbronn leistet somit einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung der Kommunen und der Region – und das auch für die nachfolgenden Generationen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, am Freitag, 16. Mai 2025, anlässlich der Eröffnungspressekonferenz der Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn.

Eingebettet in die schwarzwaldtypische Landschaft mit weitläufigen Wäldern bietet das Gartenschaugelände viele unterschiedliche Einblicke in geschichtsträchtige Orte. Neben der Präsentation von Pflanzen und Blumen nehmen Zeitzeugen der Industrialisierung wie die ehemalige Feilenhauerei, die Münze und das „Königliche Hüttenwerk Christophstal-Friedrichstal“ die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise in die frühe Industrialisierung mit Bergbau, Waldwirtschaft und Tuchfabrik. Die Menschen und Kommunen im Nordschwarzwald werden beispielsweise durch den neuen Märchenpark, die Rutschenanlagen sowie erweiterte Radwege noch viele Jahre von der Gartenschau profitieren.

Über 1.000 Veranstaltungen vom 23. Mai bis 12. Oktober

Die Gartenschau in Freudenstadt-Baiersbronn, die vom 23. Mai bis 12. Oktober 2025 stattfindet, ist nach der Remstal Gartenschau 2019 bereits die zweite interkommunale Gartenschau in Baden-Württemberg.

„Diese Gartenschau ist ein Symbol für Innovation, Umweltbewusstsein und Verbundenheit mit unserer Natur. Zudem ist sie ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit. Gemeinsam ist es gelungen, die kulturellen und naturräumlichen Schätze des Forbachtals zu präsentieren. Ich freue mich auf über 1.000 geplante Veranstaltungen, die den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges kulturelles Angebot für alle Generationen versprechen. Es ist nicht zu übersehen: Mit der Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn wurden die Weichen für die Zukunft der Region richtig und weitsichtig gestellt. Die Gartenschau wird darüber hinaus als sympathischer Werbeträger einen wichtigen Beitrag zur touristischen, gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Wertschöpfung leisten“, freute sich Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Auch das Land ist mit attraktiven Ausstellungen und Veranstaltungen präsent. „Baden-Württemberg präsentiert sich mit 17 wechselnden Ausstellungen und 75 Veranstaltungen sowie Mitmachaktionen im Treffpunkt Baden-Württemberg. Mit unserem Forstbeitrag zeigen wir das große Potenzial von Wald und Holz für den Klimaschutz. Wir wollen die vom Klimawandel betroffenen Wälder deshalb als unsere wichtigsten natürlichen Kohlenstoffspeicher schützen. Wie wir diese Aufgabe angehen, zeigen wir Ihnen gerne auf der Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn“, so Staatssekretärin Sabine Kurtz abschließend.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Landesgartenschauen und Gartenschauen

Weitere Meldungen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) und Tadeusz Matacz (rechts) stehen vor Fahnen und präsentieren die Verleihungsurkunde.
Auszeichnung

Ehrentitel Professor an Tadeusz Matacz

Minister Hermann und die Bine von bwegt klatschen sich ab
Nahverkehr

bwegt-Wanderweg Tübingen-Rottenburg eröffnet

Streuobstwiese
Streuobst

20. landesweiter Streuobsttag in Hohenheim

Symbolbild: Eine Studentin liegt bei schönem Wetter auf einer Wiese und liest ein Buch. (Bild: Mohssen Assanimoghaddam / dpa)
Kultur

Russlanddeutscher Kulturpreis 2026 ausgeschrieben

Jugendliche halten ein Banner mit der Aufschrift «Ehrenamt» in den Händen.
Ländlicher Raum

Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern

Drohne mit Auslegearm zum Einölen der Eier beim Anflug an einen Baum mit Kormorannestern
Fischerei

Drohnen-Testflug zum Kormoranmanagement am Bodensee

Asiatische Hornisse
Artenmanagement

Königinnen und Nester der Asiatischen Hornisse melden

Logo "Turmwärts"
Ländlicher Raum

Kreative Nachnutzung von Trafo­türmen im Ländlichen Raum

Erläuterungen für Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) und Umweltministerin Thekla Walker (rechts)
Nationalpark

Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald

Weg im ländlichen Raum
Ländlicher Raum

Land unterstützt Modernisierung Ländlicher Wege

In einer braunen Biomülltonne liegen Lebensmittel.
Ernährung

Zweite Runde der Lebensmittelretter-Challenge startet

Blick über Hohenlohe
Landwirtschaft

Hauk kritistiert EU-Wiederherstellungsverordnung

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk kritisiert deutsche Spritpreise

Wanderer gehen bei Reichelsheim durch den herbstlichen Odenwald (Hessen).
Forst

KI unterstützt Waldmanagement im Klimawandel

Erster Wolf im Süden Sachsen-Anhalts entdeckt
Naturschutz

Fähe im Enztal-Territorium als sesshaft nachgewiesen