Ökolandbau

Förderlaufzeit der ersten vier Biomusterregionen verlängert

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Ein Bio-Bauer bringt mit seinem Traktor und einem Tankwagen als Anhänger, die angefallende Jauche auf einer Wiese aus. (Bild: dpa)

Das Land will den ökologischen Landbau in Baden-Württemberg weiter voranbringen. Die vier ersten Bio-Musterregionen erhalten nach einer erfolgreichen Zwischenbilanzierung deshalb die Möglichkeit, die Förderlaufzeit um drei weitere Jahre zu verlängern.

„Als Landesregierung haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Ökolandbau weiter zu stärken. In den Bio-Musterregionen sehen wir sehr gutes Instrument, um mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort Maßnahmen und Kooperationen zu entwickeln, Wertschöpfungsketten und die notwendigen Strukturen zu stärken und die Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten anzukurbeln“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Verlängerung der Förderung der ersten vier Bio-Musterregionen um weitere drei Jahre.

Ökolandbau weiter stärken

In den ersten zwei Jahren der Umsetzung seien bereits wirkungsvolle Projekte initiiert worden und Netzwerke mit engagierten Unternehmen und Akteuren entstanden. Den vier im Jahr 2018 ausgewählten Bio-Musterregionen wird, nach einer erfolgreichen Zwischenbilanzierung, die Möglichkeit gegeben, die Förderlaufzeit um drei weitere Jahre zu verlängern. Auch die weiteren fünf Regionen werden 2021 auf diese Weise die Möglichkeit einer Verlängerung erhalten.

„Ich freue mich, dass die Impulse der ersten zwei Jahre nun auch in die Zukunft getragen und so gefestigt werden können. Eine langfristige Perspektive und Planungssicherheit sind für die Akteure und den Erfolg der Projekte in den Regionen besonders wichtig“, so der Minister. „Ich wünsche den Regionen weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung und bin gespannt auf weitere Aktivitäten und Projekte aus allen Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg“, sagte Minister Peter Hauk.

Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg

Mit den Bio-Musterregionen setzt die Landesregierung eines ihrer Koalitionsziele um. Die mit dem ökologischen Landbau verbundenen Wertschöpfungspotenziale sollen im Land genutzt werden. Anfang des Jahres 2018 wurden bei der ersten Ausschreibung vier Bio-Musterregionen ausgewählt, eine pro Regierungsbezirk (Enzkreis, Bodensee/Konstanz, Ravensburg, Heidenheim plus). Fünf weitere Regionen wurden Anfang des Jahres 2019 ausgewählt. Diese verteilen sich ebenfalls auf alle Regierungsbezirke (Biberach, Hohenlohe/Schwäbisch Hall, Ludwigsburg-Stuttgart, Neckar-Odenwaldkreis, Freiburg und angrenzende Landkreise).

Insgesamt gibt es damit neun Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg, welche sich inhaltlich sehr gut ergänzen. Zur Vernetzung der Regionen untereinander und auch mit anderen Bundesländern werden über das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Arbeits- und Netzwerktreffen organisiert. Auf einer Webseite stellen sich die Bio-Musterregionen mit ihren Aktivitäten vor.

Kern der Förderung ist die Stelle eines Regionalmanagements in den Regionen. Diese wird zu 75 Prozent vom Land gefördert. Darüber hinaus werden die Kosten für den Arbeitsplatz und bis zu 30.000 Euro pro Jahr und Region für die Aktivitäten des Regionalmanagements gefördert. Momentan läuft eine neue Ausschreibung für bis zu drei weitere Bio-Musterregionen im Land. Informationen und Unterlagen sind beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zu finden.

Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Bio-Musterregionen

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Ökologischer Landbau

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