Lärmschutz

Fluglärmbeirat berät über geplante Änderungen am Flughafen Zürich

Der Fluglärmbeirat, der aus Vertretungen von Landkreisen, Bürgerinitiativen und dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg besteht, hat in seiner jüngsten Sitzung über die geplanten Änderungen des Flughafen Zürichs diskutiert.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Flugzeug fliegt über die Dächer von Hohentengen (Bild: dpa).
Symbolbild

Laufende Verfahren im Blick

In regelmäßigen Abständen tagt der deutsche Fluglärmbeirat. Diesem Gremium, das sich mit der Fluglärmbelastung durch den Flughafen Zürich beschäftigt, gehören neben den Landkreisen Waldshut, Schwarzwald-Baar und Konstanz, die Gemeinden Hohentengen am Hochrhein und Geilingen, Bürgerinitiativen aus je einem Landkreis sowie die Industrie-und Handelskammer Konstanz an. Den Vorsitz hat Elke Zimmer, Staatssekretärin im Landesverkehrsministerium.

Bei der jüngsten Sitzung des Fluglärmbeirats ging es zunächst darum, sich ein umfassendes Bild über die derzeit laufenden Verfahren und geplanten Änderungen in Zusammenhang mit dem Flughafen Zürich zu machen.

Fachexpertise durch Schweizer Bundesamt

Dabei stand insbesondere die Anhörung des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) zum Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Luftfahrt (SIL) und die Anpassung des Objektblatts Flughafen Zürich auf der Tagesordnung. Anlass der Anpassung in der Schweiz war ein Entscheid des Schweizerischen Bundesverwaltungsgerichts (PDF) von 2021, mit welchem das BAZL angewiesen wurde, sich vertieft mit der Fluglärmbelastung in der Nacht auseinander zu setzen.

Der Fluglärmbeirat hatte zu seiner Sitzung das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eingeladen, damit dieses den aktuellen Sachstand sowie die Abwägungen der vorgelegten Unterlagen erläuterte.

Weitere Themen waren Änderungen der Luftraumstruktur im An- und Abflugbereich des Flughafens Zürich, der aktuelle Sachstand zu der im Jahr 2022 angekündigten Änderung der 220. Durchführungsverordnung (DVO) zur Luftverkehrsordnung (LuftVO) sowie der aktuelle Sachstand der deutschen Seite zur geplanten Pistenverlängerung.

Die Landkreise Waldshut, Schwarzwald-Baar Kreis, Konstanz und Lörrach erarbeiten derzeit eine Stellungnahme im Anhörungsverfahren SIL, ebenso das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, welches fristgerecht zum 14. März eingereicht werden wird. Danach soll die Stellungnahme auch veröffentlicht werden.

Weitere Meldungen

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Bildung

Mit MINT- und Begabtenförderung das Land zukunftsfest machen

Tag der Nationalhymne in Rumänien
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

von links nach rechts: Prof. Peter Middendorf (Rektor der Universität Stuttgart), Ministerpräsident Cem Özdemir, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Jan Hesthaven (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT))
Sicherheit

Innovationen für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Lang gestreckter, historisch verzierter Raum mit hohen Rundbogenfenstern, Parkettboden und einer Orgel am Ende des Saals. Moderne Sitzmöbel und Tische bilden verschiedene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Vermögen und Bau

MINT-Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau eröffnet

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Radverkehr

Radfahrabzeichen stärkt Fahrradkompetenz von Kindern

Ein Zug steht an einem neuen Bahnsteig.
Schienenverkehr

Land schreitet bei Reaktivierung von Schienenstrecken voran

Junge Menschen steigen aus einem Zug am Bahnsteig aus.
Mobilität

Mobilstationen machen Verkehrsangebote sichtbarer

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Haushaltsentwurf für 2027 verabschiedet

Key Visual Wirtschaftsgipfel Afrika
Außenwirtschaft

Fünfter Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Eine Mutter geht mit einem Kinderwagen über einen Zebrastreifen.
Fußverkehr

15 Kommunen setzen sich für bessere Fußwege ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Hochschulen

Technologische Souveränität bei Künstlicher Intelligenz stärken

GAP 2026
Landwirtschaft

Internationaler Agrarkongress in Stuttgart