Polizei

Europaweite Kontrollen gegen Raser

Die Polizei Baden-Württemberg beteiligt sich vom 7. bis 13. April 2025 an der europaweiten Geschwindigkeitskontrollwoche. Höhepunkt war am 9. April der europaweite Speedmarathon.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Mit einem digitalen Lasergeschwindigkeitsmessgerät wird der Verkehr auf der Autobahn A5 bei Müllheim überwacht. (Foto: dpa)

Die Polizei Baden-Württemberg beteiligt sich vom 7. bis 13. April 2025 an der europaweiten Geschwindigkeitskontrollwoche mit dem europaweiten Speedmarathon am 9. April 2025. „Wer zu schnell fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Zu schnelles Fahren ist weiterhin die Unfallursache Nummer 1: Allein im vergangenen Jahr starben 117 Menschen bei Verkehrsunfällen, weil zu schnell gefahren wurde. Deshalb stellen wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern diese Woche das Thema überhöhte Geschwindigkeit in den Fokus unserer Verkehrssicherheitsarbeit“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf die europaweite Geschwindigkeitskontrollwoche.

Als Höhepunkt der ROADPOL-Geschwindigkeitskontrollwoche findet am 9. April 2025 der europaweite Speedmarathon statt, bei dem die Geschwindigkeitsüberwachung rund um die Uhr noch einmal spürbar erhöht wird. Städte, Kommunen und die Polizei stimmen hierbei ihre Überwachungsmaßnahmen auf örtlicher Ebene eng ab, um einen möglichst hohen Kontrolldruck zu erzeugen.

Einsatz modernster Verkehrsüberwachungstechnik

„Geschwindigkeitsverstöße werden häufig bagatellisiert oder als Kavaliersdelikt abgetan. Die Verkehrsunfallstatistik spricht hier aber eine andere, deutliche Sprache: Jeder dritte Verkehrstote verunglückte im vergangenen Jahr wegen überhöhter Geschwindigkeit“, so Innenminister Thomas Strobl. Im Jahr 2024 waren 35 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle auf die Unfallursache Geschwindigkeit zurückzuführen. Deshalb setzt die Polizei Baden-Württemberg auf eine konsequente Überwachung mit einem hohen Kontrolldruck und dem Einsatz modernster Verkehrsüberwachungstechnik. Im vergangenen Jahr hat die Polizei so mehr als 1,6 Millionen Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

„Es geht hier nicht ums Kasse machen, sondern darum, Menschenleben zu retten und schwere Verkehrsunfälle zu verhindern. Und da lassen wir nicht nach, bis alle die Tempolimits ernst nehmen“, so Minister Thomas Strobl abschließend.

Europaweite Geschwindigkeitskontrollwoche

Das Netzwerk ROADPOL e.V. (European Roads Policing Network) ist ein Zusammenschluss der Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union. Es verfolgt das Ziel, die Sicherheit auf europäischen Straßen zu verbessern und plant hierzu jedes Jahr europaweite Verkehrsüberwachungsaktionen.

Baden-Württemberg beteiligt sich jährlich an insgesamt acht Kontrollwochen zu den Themen Geschwindigkeit, mangelnde Verkehrstüchtigkeit (Alkohol/Drogen), Ablenkung (Handy), Gurt und gewerblicher Güter- und Personenverkehr.

Gib Acht im Verkehr

Polizei Baden-Württemberg: Verkehr

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Ein Rettungshubschrauber vom Typ H145 der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF)
Rettungsdienst

Ravensburg wird Luftrettungsstandort

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Verkehrsminister Winfried Hermann
Online-Dialog

Online-Dialog mit Verkehrsminister Winfried Hermann

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Vorläufiges amtliches Ergebnis der Landtagswahl 2026

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Ein Schild weist in einem Wahlbüro auf eine Wahlurne für die Briefwahl  hin.
Landtagswahl

Letzte Hinweise zur Briefwahl

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Eine Frau steckt ihren Stimmzettel für die Bundestagswahl in einem Wahllokal in eine Wahlurne.
Landtagswahl

Stimmabgabe – so geht wählen