Automobilwirtschaft

EU legt Aktionsplan Automobilwirtschaft vor

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan für Europas Automobilindustrie vorgelegt. Der Aktionsplan greift zentrale Forderungen aus Baden-Württemberg auf.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mitarbeiter der Porsche AG montiert im Porsche-Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen einen Porsche 718 Cayman. (Foto: dpa)
Symbolbild

Zu dem am 5. März 2025 von der Europäischen Kommission vorgestellten Aktionsplan für die europäische Automobilwirtschaft erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Der Aktionsplan greift zentrale Forderungen aus Baden-Württemberg auf. Wir haben uns seit langem für ein Vorziehen des Reviews im Hinblick auf die CO2-Flottengrenzwerte für den Pkw- und Lkw-Bereich eingesetzt. Die Flexibilisierung bei Strafzahlungen im Pkw-Bereich ist ein wichtiges Signal. Wir brauchen eben diese Klarheit im nächsten Schritt auch für den Lkw-Bereich. Gleichzeitig begrüße ich es sehr, dass die Europäische Kommission einen klaren Fokus auf Innovation setzt. Wir müssen alles dafür tun, damit das vernetzte und automatisierte Auto in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa vom Band rollt.“

Wirksame Dialogformate

Mit Blick auf das Format des Strategiedialogs betonte Kretschmann: „Der Aktionsplan zeigt einmal mehr, wie wirksam Dialogformate sind, die alle relevanten Akteure an einen Tisch bringen. Der baden-württembergische Strategiedialog Automobilwirtschaft und sein Pendant auf Brüsseler Ebene tragen dazu bei, unsere europäische Leitbranche wettbewerbsfähiger zu machen und tausende Arbeitsplätze zu erhalten. Deshalb freut es mich sehr, dass der Strategische Dialog auf EU-Ebene fortgesetzt wird. Baden-Württemberg bringt sich dabei auch weiterhin gerne ein. Für uns gilt, wir sind klar in unserem Ziel der Dekarbonisierung, aber offen in Wegen, diese zu erreichen.“

Die Landesregierung hatte eine Flexibilisierung bei den Strafzahlungen der CO2-Flottengrenzwerte für den Pkw- und Lkw-Bereich immer wieder eingefordert, zuletzt mit einem 10-Punkte-Plan, der an die EU-Kommission übermittelt wurde. Allerdings muss der Vorschlag noch vom Rat und dem Europäischen Parlament angenommen werden. In ihrem Aktionsplan legte die EU-Kommission auch Vorschläge für den Hochlauf der Elektromobilität und einen EU-weiten Rollout der Ladeinfrastruktur für Pkw und Lkw vor und kündigte weitere Mittel dafür an.

Pressemitteilung vom 3. März 2025: EU fordert mehr Zeit für Autobauer

Weitere Meldungen

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Wissenschaft

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Ein Schild weist in einem Wahlbüro auf eine Wahlurne für die Briefwahl  hin.
Landtagswahl

Letzte Hinweise zur Briefwahl

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan