Außenwirtschaft

Erstmals „Trinationale Business-Meetings“ in Mulhouse

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Staatssekretär Dr. Patrick Rapp

Im Rahmen der „trinationalen Business Meetings“ auf der Messe für Industrie 4.0 „Salon BE 4.0 Industries du futur“ in Mulhouse haben Unternehmen die Möglichkeit, neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Damit stärkt das Land den Wirtschaftsraum am Oberrhein.

Gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern Südlicher Oberrhein und Hochrhein-Bodensee, der CCI Alsace und der Handelskammer Basel bietet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am 30. November 2022 auf der Messe für Industrie 4.0 „Salon BE 4.0 Industries du futur“ in Mulhouse in Frankreich Unternehmen erstmals die Gelegenheit zu „trinationalen Business-Meetings“.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp sagte zum Grundgedanken der Meetings: „Der Fokus der Unternehmen bei der Neuausrichtung der Lieferketten liegt aktuell auf der Verringerung von Abhängigkeiten von einem einzigen Lieferanten. Wir haben gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern aus der Dreiländerregion festgestellt, dass trotz der engen Verflechtungen im Wirtschaftsraum Oberrhein oftmals die Kenntnis über interessante Geschäftskontakte für das eigene Unternehmen über die eigene Landesgrenze hinaus fehlt. Dies möchten wir mit dem Angebot der „trinationalen Business-Meetings“ ändern.“

Geschäftsbeziehungen stärken

Die Unternehmen konnten sich bereits im Vorfeld online für die Meetings registrieren und Informationen zum Portfolio sowie zu Bedarfen anderer teilnehmender Firmen informieren. Die Unternehmen, die sich heute auf der Messe verabredet haben, loten im persönlichen Gespräch gemeinsam aus, ob zukünftige Geschäftsbeziehung für beide Seiten interessant sein könnten.

Die Idee zu dieser Form des Austauschs entstand im Rahmen einer Reise des Staatssekretärs nach Basel im April 2022. Im Austausch mit den Industrie- und Handelskammern im Dreiländereck informierte sich Patrick Rapp über die Situation der Unternehmen vor Ort. Nachdem viele Lieferketten bereits während der Corona-Pandemie unter Druck geraten waren und sich die Lage durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine noch weiter verschärfte, wurde für viele Unternehmen der Blick in das benachbarte Ausland interessant.

Standortattraktivität steigern

Staatssekretär Rapp ist sich sicher: „Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage gewinnt der Standort Europa für die Unternehmen wieder stärker an Bedeutung. Mit den ‚trinationalen Business-Meetings‘ schaffen wir eine Win-Win-Situation für die Unternehmen, aber auch für die Grenzregion insgesamt, die dadurch ihre Standortattraktivität steigern kann. Ich wünsche mir, dass die heutigen Gespräche der Unternehmen zu einem besseren Austausch und neuen grenzüberschreitenden Kontakten und Geschäftsbeziehungen beitragen werden.“

Die Messe „Salon BE 4.0 Industries du futur“ findet vom 29. bis 30. November 2022 auf dem Messegelände Parc Expo in Mulhouse in Frankreich statt. Neben Ausstellern aus Frankreich sind auch Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz vertreten.

Die „trinationalen Business Meetings“ finden ausschließlich am zweiten Messetag, 30. November 2022, von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr statt.

Messe „Salon BE 4.0 Industries du futur“

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