Haushalt

Eckpunkte für den Doppelhaushalt 2025/2026

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Die Landesregierung hat die Eckpunkte für den Doppelhaushalt 2025/2026 beschlossen. Diese bilden die Grundlage für die weiteren Haushaltsverhandlungen. Der Doppelhaushalt muss in diesem Jahr unter schwierigen finanzpolitischen Bedingungen aufgestellt werden.

Der Ministerrat hat am 12. Juni 2024 die Eckpunkte für den Doppelhaushalt 2025/2026 beschlossen. Der Doppelhaushalt muss in diesem Jahr unter schwierigen finanzpolitischen Bedingungen aufgestellt werden. Die Steuerschätzung sieht nur gering steigende Steuereinnahmen vor. Zudem muss das Land eine Haushaltslücke von 7,3 Milliarden Euro schließen. Vor diesem Hintergrund sind auch Einsparungen notwendig, um zusätzliche finanzielle Handlungsmöglichkeiten zu schaffen. Dementsprechend sehen die Eckpunkte Konsolidierungsbeiträge aller Ministerien vor. Zudem soll die Zuführung zum Versorgungsfonds reduziert werden.

Dadurch werden Mehrausgaben für Zukunftsinvestitionen in Höhe von 500 Millionen Euro pro Jahr möglich. Dazu ist gut eine Milliarde für zusätzliche, zwangsläufige Ausgaben vorgesehen. Solche Ausgaben ergeben sich aus rechtlichen Verpflichtungen oder unabwendbaren Bedarfen des Landes. Dazu gehören zum Beispiel Ausgaben für den Maßregelvollzug, das Bundesteilhabegesetz, das Rechenzentrum des Landeskriminalamts oder Geflüchtete.

Die Deckungslücke im Haushalt kann im Wesentlichen durch die Überschüsse der Jahre 2022 und 2023 geschlossen werden. Ebenso kann das Land die Kreditmöglichkeiten aus der Konjunkturkomponente der Schuldenbremse nutzen. Die Basis dafür ist die Frühjahrsprojektion der Bundesregierung.

Gute Grundlage für die weiteren Haushaltsverhandlungen

Finanzminister Dr. Danyal Bayaz sagte: „Wir haben eine gute Grundlage für die weiteren Haushaltsverhandlungen gelegt. Wir planen keinen Sparhaushalt. Das ist alles andere als selbstverständlich und maßgeblich der wirtschaftlichen Stärke des Landes und unserer vorausschauenden Finanzpolitik zu verdanken. Wir werden gezielte Investitionen in die Zukunft des Landes ermöglichen. Aber dafür werden wir uns auch etwas abverlangen müssen. Das wird weh tun. Ohne Einsparungen an anderen Stellen wird es nicht gehen. Der finanzielle Freiraum hat also buchstäblich seinen Preis. Unser Gesamtpaket ist insgesamt finanzpolitisch solide und wird den veränderten Rahmenbedingungen gerecht. Notwendige Konsolidierungen des Haushalts und Investitionsmöglichkeiten halten sich die Waage.“

Im weiteren Verlauf werden die Ressorts nun ihre finanziellen Mehranforderungen und ihre Beiträge zur Haushaltskonsolidierung anmelden. Die werden dann in den sogenannten Chefgesprächen mit dem Finanzminister besprochen.

Versorgungsfonds des Landes mit rund zwölf Milliarden Euro gefüllt

Der Versorgungsfonds des Landes ist mittlerweile mit rund zwölf Milliarden Euro gefüllt. Die Rücklage wächst auch ohne Zuführung aus dem Landeshaushalt. Bei konservativer Rechnung ist von einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 3,5 Prozent auszugehen. Das sind ohne Zins und Zinseszins rund 420 Millionen Euro pro Jahr.

Der Versorgungsfonds dient als Rücklage für künftige Pensionszahlungen des Landes. Die werden grundsätzlich aus dem Kernhaushalt finanziert. Sollten die Kosten jedoch zu hoch werden, können bei entsprechender gesetzlichen Grundlage Mittel aus dem Versorgungsfonds zweckgebunden für Pensionen verwendet werden.

Übersicht der Eckpunkte im Doppelhaushalt

Deckungsmittel (in Millionen Euro) 2025 2026 Summe
Reduzierte Tilgung / zusätzliche Kreditaufnahme aus der Konjunkturkomponente der Schuldenbremse 774 338 1.112
Steuermehreinnahmen 307 321 628
Überschuss 2022 2.398 2.300 4.698
Prognose Überschuss 2023 250 300 550
Auflösung Inflationsrücklage 250 250 500
Einsparungen im Einzelplan 12, allgemeine Finanzverwaltung 158 161 319
Reduzierte Zuführung zum Versorgungsfonds 420 650 1.070
Dynamisierung der Tilgungsraten der Corona-Notkredite 80 70 150
Konsolidierungsmaßnahmen der Ministerien 500 500 1.000
Summe 5.137 4.890 10.027
Deckungsbedarf (in Millionen Euro) 2025 2026 Summe
Deckungslücke nach der mittelfristigen Finanzplanung 3.767 3.520 7.287
Zwangsläufige Mehrbedarfe 650 650 1.300
Korridor für politische Schwerpunkte 500 500 1.000
Zuführung zur Rücklage für Haushaltsrisiken 200 200 400
Zusätzliche Vorsorge Steuermindereinnahmen 20 20 40
Summe 5.137 4.890 10.027

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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