Forschung

Landesuniversitäten spitze bei Forschungsförderung

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Studierende verfolgen eine Vorlesung im Hörsaal. (Bild: © dpa)

Im aktuellen Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) schneiden die baden-württembergischen Universitäten hervorragend ab. Heidelberg, Freiburg und Tübingen sind in den Top 10 der Gesamtbewilligungen. Pro Kopf betrachtet belegen Landesuniversitäten mehrere Spitzenplätze. Insgesamt gehen über 1,25 Milliarden Euro DFG-Mittel-Einwerbungen an Universitäten im Südwesten.

Mit Heidelberg, Freiburg und Tübingen, sind gleich drei Landesuniversitäten in den ‚TOP 10‘ der Gesamtbewilligungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Insgesamt schneidet Baden-Württemberg hervorragend ab: sieben Universitäten liegen unter den vierzig Hochschulen mit den höchsten DFG-Bewilligungen. „Das ist ein herausragendes Ergebnis! Unsere Universitäten verbinden außerordentliche Forschungsexzellenz mit dem Gespür für die wichtigen Themen der Zeit. Das zeigt, dass unsere Universitäten in der Breite ausgezeichnet aufgestellt. Das gibt auch Rückenwind und Zuversicht für den harten Wettbewerb in der Exzellenzstrategie“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

In der pro Kopf relativierten Betrachtung von DFG-Bewilligungen bezogen auf das gesamte wissenschaftliche Personal, inklusive Professorinnen und Professorinnen, belegt die Universität Konstanz Platz 1, bezogen alleinig auf die Professorenschaft belegt die Universität Freiburg Platz 1 und die Universität Konstanz Platz 2.

Neben der Gesamtwertung hat die DFG auch eine personenrelativierte Betrachtung der Drittmitteleinwerbungen vorgenommen. Bei dieser werden die Fördersummen ins Verhältnis zu den geförderten Personen gesetzt. „Besonders hervorzuheben ist auch, dass wir bei der von der DFG angestellten relativen Betrachtung die vier ersten Plätze belegen. Dabei stechen auch unsere kleineren Universitäten wie Konstanz und Mannheim besonders hervor,“ betonte Bauer.

Drei Landesuniversitäten unter den  ‚TOP 10‘

Bezüglich der DFG-Bewilligung 2014 – 2016 insgesamt stehen sechs von neun Landesuniversitäten unter den ‚TOP 40‘, davon drei in den ‚TOP 10‘. 

  1. LMU München – 315,82 Millionen Euro
  2. Universität Heidelberg – 292,2 Millionen Euro
  3. TH Aachen – 281,0 Millionen Euro
  4. TU München – 278,7 Millionen Euro
  5. FU Berlin – 270,5 Millionen Euro
  6. TU Dresden – 259,4 Millionen Euro
  7. Univertät Freiburg – 239,9 Millionen Euro
  8. Universität Tübingen – 238,4 Millionen Euro
  9. Humboldt-Universität Berlin – 238,0 Millionen Euro
  10. Universität Göttingen – 220,8 Millionen Euro

Das Karlruher Institut für Technologie (KIT) folgt mit 143,3 Millionen Euro bewilligten Fördermitteln auf Platz 18, die Universität Stuttgart mit 136,7 Millionen Euro Bewilligungen auf Platz 19, die Universität Konstanz mit 128,4 Millionen Euro Bewilligungen auf Platz 23 und die Universität Ulm mit Bewilligungen in Höhe von 75,6 Millionen Euro auf Platz 38. 

Besonders erfolgreich pro Professorenschaft

In der pro Kopf relativierten Betrachtung bezogen auf die Professorenschaft gehen die ersten vier Platzierungen an Landesuniversitäten.

  1. Universität Freiburg
  2. Universität Konstanz
  3. Universität Mannheim
  4. Universität Heidelberg
  5. Universität Göttingen
  6. TU München
  7. Universität Hannover
  8. LMU München
  9. FU Berlin
  10. Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Universität Stuttgart folgt auf PLatz 12, die Universität Tübingen auf Platz 15 und die Universität Ulm auf Platz 31.

In der pro Kopf relativierten Betrachtung bezogen auf das gesamte wissenschaftliche Personal einer Universität belegt die Universität Konstanz den ersten Platz. Auf Platz zwei folgt die FU Berlin.

Förderatlas erscheint alle drei Jahre

Der Förderatlas der DFG präsentiert im Dreijahresrhythmus Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. Die aktuelle Ausgabe wurde am 5. Juli 2018 bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Hochschulrektorenkonferenz und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft vorgestellt.

Förderatlas 2018 der DFG

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