Wirtschaft

Der Maschinen- und Anlagenbau in der Corona-Pandemie

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Arbeiter eines Maschinen- und Anlagenbauers in Heidenheim arbeitet an einer Wasserturbine. (Bild: picture alliance/Stefan Puchner/dpa)

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich zum neuen Lagebericht des Verbands der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer Baden-Württemberg geäußert. Aufgrund der starken Exportorientierung ist der Maschinen- und Anlagenbau besonders von der Corona-Pandemie betroffen.

Anlässlich des neuen Lageberichts des Verbands der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) Baden-Württemberg sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Unsere Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sind nicht nur unersetzbare Arbeitgeber, sondern wichtige Innovationstreiber in Baden-Württemberg. Viele von ihnen sind mittelständische Betriebe, die ganz maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes beitragen. Es muss uns gelingen, unseren Mittelstand in Baden-Württemberg gut durch diese Krise zu bringen.“

Transformation des Maschinen- und Anlagenbaus

Der Maschinen- und Anlagenbau sei mit seiner starken Exportorientierung von der Corona-Krise besonders betroffen. Hinzu kämen weitere, bereits vor der Pandemie bestehende Herausforderungen: Die Transformation der eigenen Branche im Zuge der Digitalisierung, die Transformation in der Automobilwirtschaft hin zu alternativen Antrieben sowie bereits vor Corona wirkende konjunkturellen Effekte.

„Die Corona-Krise wirkt hier wie eine Art Brandbeschleuniger. Die Finanzpolster der Unternehmen sind mittlerweile so gut wie aufgebraucht. Wir müssen daher vor allem diejenigen Betriebe, die keinen Zugang zum Schnellkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben, mit dringend benötigtem Eigenkapital versorgen. Mit unserem Liquiditätskredit-Programm mit Tilgungszuschuss haben wir beispielsweise bereits im Mai die Grundlage dafür geschaffen. Und mit unserem Mezzanine-Beteiligungsprogramm und dem Beteiligungsfonds des Landes werden weitere Instrumente folgen, um in Not geratene mittelständische Unternehmen nachhaltig zu unterstützen“, so die Ministerin weiter.

Gezielet Unterstützung für Unternehmen

Die Unternehmen müssten weiter gezielt unterstützt werden, damit sie dringend notwendige Zukunftsinvestitionen tätigen können. Es sei wichtig, dass hierfür Anreize geschaffen werden, damit Baden-Württemberg auch zukünftig erfolgreich im Standortwettbewerb bestehen kann, sagte die Ministerin. Außerdem müsse eine weitere Priorität nun die Stärkung des europäischen Absatzmarktes sein: „Trotz steigender Infektionszahlen ist es von großer Bedeutung, die Grenzen des europäischen Binnenmarkts offen zu halten und einen freien Waren- und Güterverkehr sicherzustellen.“

Verband der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer Baden-Württemberg

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on "high-res download"
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Promotionsfahrzeug Mehr Leben im Eigenheim
Wohnraumoffensive

Online-Dialog zu „Mehr Leben im Eigenheim“ am 25. Juni

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert

Eine Frau arbeitet von zu Hause aus. (Bild: dpa)
Unternehmensgründungen

Pilotprojekt „Schneller Gründen“ gestartet