Coronavirus

Betrugsverdacht bei Auszahlung von Soforthilfen in Nordrhein-Westfalen

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ILLUSTRATION - Auf einer Computertastatur liegen Kreditkarten.

Das Land wird mögliche Fake-Sites für betrügerische Anträge der Corona Soforthilfe konsequent zur Anzeige bringen.

Mit Blick auf Meldungen, wonach das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium vorübergehend die Soforthilfe-Auszahlungen in der Corona-Krise gestoppt habe, weil über gefälschte Websites vermutlich Daten für betrügerische Anträge abgegriffen worden seien, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Unser Haus hat wenige Tage nach Beginn des Corona-Soforthilfeverfahrens von der Existenz einer Fake-Seite erfahren. Die zuständigen Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden wurden vom Ministerium unverzüglich informiert und Anzeige erstattet.“ Der Informations-Sicherheitsbeauftragte des Landes sei ebenfalls entsprechend informiert worden, die Polizei Baden-Württemberg wie auch das Ministerium hätten daraufhin Warnmeldungen eingestellt. Die Fake-Site wurde daraufhin aus dem Netz genommen.

„Die Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg sind entsprechend sensibilisiert: Wir haben auch auf der Soforthilfe-Homepage des Landes entsprechende Warnhinweise platziert. Gleichzeitig haben wir bereits verschiedene Domänennamen reserviert, um künftige Fälschungen zu erschweren. Das Land wird auch weiterhin konsequent mögliche Fake-Seiten zur Anzeige bringen. Aktuell liegen uns jedoch keine entsprechenden Hinweise vor.“

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