Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung im Land weiter gestärkt

Staatsrätin Barbara Bosch hat den Abschlussbericht des Kabinettsausschusses für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung vorgelegt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Fünf Exemplare der Publikation „Kabinettsausschuss für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung – Abschlussbericht“

In seiner Sitzung vom 24. März 2026 befasste sich das Kabinett mit dem Abschlussbericht des Kabinettsausschusses für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung (PDF). Staatsrätin Barbara Bosch legte ihn anlässlich des Endes der Legislaturperiode vor. Der Abschlussbericht fasst die Arbeit des Kabinettsausschusses in der 17. Legislaturperiode zusammen.

Europaweite Vorreiterrolle bei der Bürgerbeteiligung

Ergänzend zeichnet er die Fortschritte der Bürgerbeteiligung sowie der Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements in den vergangenen 15 Jahren nach. Baden-Württemberg hat sich in diesem Zeitraum eine europaweite Vorreiterrolle in der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Die zahlreichen Umbrüche und Veränderungen, in denen sich Baden-Württemberg befindet, bergen ein hohes Konfliktpotential für die künftige Landespolitik.

Hierfür ist mit der Dialogischen Bürgerbeteiligung ein Ansatz erarbeitet worden, um Zusammenhänge zu erläutern und Konflikte zu bearbeiten. Die Entscheidungsvorbereitung wird verbessert, auch weil in die Breite der Bevölkerung hineingehört wird. Für die Zukunft gilt es, diese Möglichkeiten der Beteiligung und des zivilgesellschaftlichen Engagements zum Wohle unserer Demokratie zu verstetigen. Hierfür wurden Strukturen aufgebaut, die im Bericht ebenfalls dargestellt werden.

Politik des Gehörtwerdens als Markenzeichen des Landes

Barbara Bosch, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, sagte: „Der Koalitionsvertrag (PDF) der baden-württembergischen Landesregierung für die 17. Legislaturperiode stellt in der Präambel heraus, dass die Politik des Gehörtwerdens zum Markenzeichen des Landes geworden ist. Der Kabinettsausschuss für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung knüpfte hier an und trug durch seine Beratungen dazu bei, dass dieser Anspruch des Landes weiterentwickelt und verstetigt werden konnte. Der Abschlussbericht macht die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sichtbar und sichert sie für die Zukunft.“

Der Kabinettsausschuss für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung hat in seiner letzten Sitzung die Beratungen im Rückblick sehr positiv bewertet. Der hohe Stellenwert des ressort-übergreifenden Austauschs, wurde hervorgehoben. Die fachlichen Impulse aus der Wissenschaft und der Praxis hatten für alle Ministerien einen Mehrwert.

Weitere Meldungen

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Lukas Wörner, Dr. Fabian Haller, Paul Schwarz, stellvertretende Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Cornelia Iffland
Justiz

Examensfeier 2026 zum Zweiten juristischen Staatsexamen

Ein Neubaugebiet von Weissach
Grundsteuer

Baden-württembergisches Grundsteuermodell bestätigt

Von links nach rechts: Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Migration Siegfried Lorek, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Ministerialdirektorin Gerda Windey
Justiz

Gerda Windey ist neue Ministerialdirektorin

SEK Baden-Württemberg
Polizei

50 Jahre Spezialeinsatz­kommando Baden-Württemberg

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leiterin der JVA Mannheim Annette Hügle, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Leiter der Abteilung Justizvollzug Martin Finckh
Justiz

Neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Mannheim

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Mosbach Holger Schmitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Mosbach

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Till Jakob, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Vizepräsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Christoph Haiß
Justiz

Neuer Präsident des Landgerichts Stuttgart

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Bilanz zum länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Der Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm, und Gesundheitsminister Manne Lucha sitzen nebeneinander und unterzeichnen jeweils ein Dokument.
Gesundheit

Gesundheitssystem im Land auf Krisenfälle vorbereiten

Symbolbild einer Kirche
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt Tomas Orschitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges, Leitender Oberstaatsanwalt (sV) Dr. Florian Kienle
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen