Kernenergie

Bericht über Entsorgung von radioaktiven Abfällen veröffentlicht

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Castoren im Zwischenlager des Kernkraftwerks Neckarwestheim (Bild: © ENBW)

Das Umweltministerium hat einen Bericht über die Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen aus Baden-Württemberg veröffentlicht. Mit dem Bericht erfahren die Menschen im Land wie und wo radioaktive Abfälle behandelt und gelagert werden.

Das Umweltministerium hat  seinen neuesten „Bericht über die Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen aus Baden-Württemberg“ veröffentlicht.

„Es ist mir sehr wichtig, die Menschen regelmäßig über die Behandlung und den Verbleib der radioaktiven Abfälle unserer kerntechnischen Anlagen im Land zu informieren“, betonte Umweltminister Franz Untersteller. „Radioaktivität ist und bleibt ein sensibles Thema. Je transparenter wir in diesem Bereich unterwegs sind, desto geringer sind Unsicherheit und Ängste der Bürgerinnen und Bürger.“ 

Der Bericht des Umweltministeriums stellt die Entsorgungssituation sowohl für schwach- und mittelradioaktive als auch für hochradioaktive Abfälle mit Daten zum Stichtag 31. Dezember 2018 dar. Er beschreibt auch, wie und wo die jeweiligen Abfälle anfallen, behandelt und zwischengelagert werden und wohin sie für eine sichere Endlagerung verbracht werden sollen. Weiter bietet der Bericht einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Erzeuger von radioaktiven Abfällen im Land.

Radioaktive Abfälle fallen im Land nicht nur beim Betrieb von Atomkraftwerken an, sondern auch bei der Stilllegung und dem Rückbau von kerntechnischen Anlagen und Einrichtungen. In geringerem Maße entstehen radioaktive Abfälle auch in der Forschung, in der gewerblichen Wirtschaft und in der Medizin.

Bericht über die Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen aus Baden-Württemberg (PDF)  

Weitere Meldungen

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Kommunale Wärmeversorgung mit Biogas in Weikersheim

Ein Intercity steht in einem Bahnhof. (© picture alliance/Klaus-Dietmar Gabbert/zb/dpa)
Sicherheit

Landesweiter Prozess für mehr Sicherheit im Bahnverkehr

Minister Winfried Hermann mit der AMEISE des Fraunhofer-Instituts
Autonomes Fahren

Autonomes Fahren im ÖPNV macht weiter Fortschritte

Bauarbeiter erneuern den Fahrbahnbelag auf einer Straße (Bild: © dpa).
Straßenbau

Neue Ortsumgehung bei Rißtissen für mehr Ruhe im Ortskern

Preisträger Landesforschungspreis 2026
Forschung

Landesforschungspreise 2026 nach Tübingen, Mannheim und Freiburg

Das Thermostat einer Heizung.
Energie

Walker kritisiert Reform des Gebäudeenergiegesetzes

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Land kauft mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz