Digitalisierung

Bauer besucht Baden-Württemberg-Stand auf der Gamescom

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat den Baden-Württemberg-Stand auf der Gamescom in Köln besucht. Die Gamescom ist die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele.

Drei Tage, 900 Aussteller aus über 50 Ländern und Neuheiten aus allen Genres der Computer- und Videospielwelt – das ist die Gamescom 2018 in Köln. Die Besucherinnen und Besucher aus aller Welt können viele der Spielneuheiten selbst vor Ort testen. Bei „Games BW“ erfahren sie mehr über die Games-Szene im Südwesten. Wissenschafts- und Kunstministerin Theresia Bauer besucht die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele.

„Der Games-Sektor vermittelt digitale Kompetenzen in einer zunehmend digitalisierten Welt und ist zugleich Innovationstreiber für andere Branchen. Durch Animation und Virtual Reality sind digitale Spiele mit der Filmbranche eng vernetzt oder setzen als Serious Games neue Impulse im Bereich Gesundheit, Bildung und Kultur“, sagte Ministerin Theresia Bauer am Mittwoch (22. August) in Köln. Das Zusammenspiel von visuellen Effekten und Games sei in Baden-Württemberg stark ausgeprägt und werde immer weiter ausgebaut. „Dabei spielt sowohl die hervorragende Ausbildung in interaktiven Studiengängen als auch die Unternehmenspräsenz in Baden-Württemberg eine große Rolle. Diese Verzahnung trägt dazu bei, dass das Land international hervorragend aufgestellt ist und stärkt auch andere Bereiche der Digitalwirtschaft“, so Bauer weiter.

Die Ministerin eröffnete den Empfang der MFG Baden-Württemberg am Gemeinschaftsstand „Games BW“. Im Vorfeld informierte sie sich bei einem Rundgang gemeinsam mit dem Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, Prof. Carl Bergengruen, ausführlich über die neuesten Branchenentwicklungen.

Baden-Württemberg-Stand

Die Aussteller des Baden-Württemberg-Stands „Games BW“ kommen in diesem Jahr aus Heidelberg, Karlsruhe, Kirchheim/Teck, Ludwigsburg und Stuttgart und haben ihre neuesten Games im Gepäck. Unter den Ausstellern sind Games-Entwickler und Gamification-Experten genauso wie Animationsstudios oder Visual Effects (VFX)-Producer. Neben dem K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe ist in diesem Jahr auch das Animation Media Cluster Region Stuttgart (AMCRS) Partner am Gemeinschaftsstand der MFG Baden-Württemberg.

„Der Stand bildet die Vielfalt der Games-Szene im Land ab“, so Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg. „Wir freuen uns, inzwischen zum sechsten Mal innovativen Games-Unternehmen und talentierten Entwicklern einen gemeinsamen Auftritt auf der Gamescom zu ermöglichen und so mehr Sichtbarkeit für die regionale Games-Branche zu schaffen.“

Games made in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg hat das kulturelle und wirtschaftliche Potential von Computerspielen längst erkannt. Das Wissenschaftsministerium fördert bereits seit 2011 über die MFG mit dem Förderprogramm „Digital Content Funding“ pädagogisch wertvolle Computerspiele aller Genres mit über einer halben Million Euro jährlich. „Dabei unterstützen wir im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw zusätzlich Entwicklungen im Bereich Virtual Reality: Die Schnittmengen von Computerspielen zu wichtigen verwandten Technologiebranchen, z.B. im Bereich VFX, werden immer größer. Das zeigt sich auch dadurch, dass in diesem Jahr zum ersten Mal das Animation Media Cluster der Region Stuttgart mit gleich drei Firmen am Baden-Württemberg-Stand auf der Gamescom vertreten ist“, so Kunstministerin Bauer abschließend.

Durch das Förderprogramm Digital Content Funding (DCF) der MFG Baden-Württemberg werden kleine und mittlere – vor allem junge – Unternehmen bei der Durchführung von innovativen Medienprojekten finanziell unterstützt. Es ist explizit auf Games, Apps, Virtual Reality (VR) und interaktive Inhalte zugeschnitten. DCF-geförderte Spiele präsentieren beispielsweise Studio Seufz Stuttgart oder Application Systems Heidelberg.

Gamescom 2018

Weitere Meldungen

Eine Polizistin löst zur Demonstration einen sogenannten Taser aus.
Polizei

Breiter Praxischeck für den Taser bei der Polizei

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Eine Frau tippt auf einem Tablet. Daneben liegt ein Smartphone.
GesellschaftsReport BW

Vielfältige Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz

Gedenkstätte der Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt.
Kulturerbe im Osten

Jahresbilanz 2025 des Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schienenverkehr

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

Legehennen im Freien (Quelle: dpa).
Vogelgrippe

Verlängerung des Aufstallungsgebots

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem

Freilichtspiele auf einer Treppe
Kunst und Kultur

Land stärkt Festspiele mit zusätzlich 320.000 Euro

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Sicherheit

Kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht den Sternsingerinnen und Sternsingern eine Geldspende.
Aktion Dreikönigssingen

Kretschmann empfängt Sternsingergruppen

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen