Schnelles Internet

Weitere 16,3 Millionen Euro für den Ausbau von Glasfaser-Netzen

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Minister Strobl bei der Übergabe von Breitbandförderbescheiden in den Kreis Waldshut. Quelle IM

Baden-Württemberg fördert den Ausbau von Glasfaser-Netzen mit weiteren 16,3 Millionen Euro. Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat 41 Förderbescheide an den Landkreis Waldshut und den interkommunale Zusammenschluss Stühlingen übergeben.

„Manche wollten schon Teile des Schwarzwaldes zuwachsen lassen –  wir sorgen dort für schnelles Internet, überall, gerade auch im Ländlichen Raum, vor allem im Schwarzwald. Dieser Landesregierung geht es um gleichwertige Lebens- und Wirtschaftsbedingungen im ganzen Land. Uns ist es wichtig, dass sich die Menschen in ihrer Heimat wohlfühlen und dass sie überall im Ländle am digitalen Wandel teilhaben. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur gibt dem Handwerk, dem Tourismus, der Forschung und der Bildung eine Zukunft. Das eröffnet die Perspektive, im internationalen Wettbewerb agieren zu können“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl. Anlass war die Übergabe von 41 Förderbescheiden in Höhe von insgesamt 16,3 Millionen Euro an den Landkreis Waldshut und den interkommunale Zusammenschluss Stühlingen.

In den engen, oftmals langgezogenen Schwarzwaldtälern mit den weit auseinanderliegenden Ortschaften und Einzelhöfen stößt die Kupfertechnologie wegen der langen Strecken zwischen den Kabelverzweigern und den Endkunden an ihre Grenzen. „Der Landkreis Waldshut verlegt knapp 100 Kilometer Glasfaserleitungen. Das Backbone ist das digitale Rückgrat für die Kreiskommunen und führt die Glasfaserkabel an die Städte und Gemeinden heran“, so Strobl.

Breitbandausbau in interkommunaler Zusammenarbeit

Die im Norden des Landkreises Waldshut gelegene Stadt Stühlingen und die benachbarten Gemeinden Bonndorf sowie Ühlingen-Birkendorf treiben den Breitbandausbau in interkommunaler Zusammenarbeit gemeinsam voran. Der interkommunale Zusammenschluss Stühlingen stimmt den Netzausbau auf das kreisweite Backbone-Netz ab. Auf 92 Kilometern Länge verlegen die Kommunen Glasfaserkabel, verbinden ihre Ortsteile miteinander oder nehmen die Unternehmen an den Glasfaserstrang. Die gemeindeübergreifende Kooperation beim Breitbandausbau ist effizient, denn die Kommunen verteilen die Aufgaben auf mehrere Schultern. Außerdem sind die Kommunen bei der Suche nach einem Netzbetreiber erfolgreicher, denn sie bieten nicht kleine oder einzelne Segmente für den aktiven Netzbetrieb an, sondern ein zusammenhängendes aufeinander abgestimmtes Glasfasernetz. „Der Netzbetrieb rechnet sich deshalb auch für regionale Unternehmen. Mit den kommunalen Netzen und dem freien Zugang auf der Zugangs-, Dienste- und Produktebene beleben wir den unternehmerischen Wettbewerb. Die Kunden profitieren von schnellem Internet zu fairen Preisen“, sagte Strobl.

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