Landentwicklung

876.000 Euro für Modernisierung ländlicher Wege

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Fahrradfahrer fährt in der Nähe von Tübingen in Baden-Württemberg auf einem Feldweg. (Bild: dpa)

Das Land fördert den Ausbau ländlicher Wege in 16 Kommunen mit über 876.000 Euro. Städte und Gemeinden können über das Programm „Nachhaltige Modernisierung ländlicher Wege“ Fördermittel beantragen.

„Der Ländliche Raum ist als Naherholungsgebiet unverzichtbar und erfüllt als naturnaher Erholungs- und Ausgleichsraum gerade in diesen Zeiten eine wichtige Funktion. Von einem gut ausgebauten Wegenetz profitiert nicht nur die Land- und Forstwirtschaft, sondern es nutzt auch Spaziergängern, Radfahrern und Wanderern. Um den Ausbau zügig voranzubringen, können die Gemeinden Fördermittel über das Programm Nachhaltige Modernisierung ländlicher Wege beantragen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Über 125 Kilometer ländliche Wege modernisiert

16 Kommunen erhalten Fördermittel in Höhe von zusammen 876.064,30 Euro. Damit werden in 18 Wegebaumaßnahmen rund 14,7 Kilometer Wege modernisiert. „Der finanzielle Aufwand, ein modernes ländliches Wegenetz zu unterhalten, ist enorm. Deshalb unterstützen wir die Gemeinden bei dieser wichtigen Aufgabe. Ich freue mich sehr, dass das Land den antragsstellenden Kommunen die für die Modernisierung der Wege dringend benötigten Fördermittel zur Verfügung stellen kann“, sagte der Minister. Bereits im vergangenen Jahr hat das Land Baden-Württemberg Mittel in Höhe von rund 2,9 Millionen Euro bewilligt und damit 51 Wegebaumaßnahmen der Kommunen gefördert. „Ich halte es gerade jetzt für besonders wichtig, die Städte und Gemeinden in allen Bereichen zu unterstützen. Ich bin zuversichtlich, dass unser Förderprogramm auch in diesem Jahr wieder auf große Resonanz stoßen wird“, so Hauk.

Das Land hat das Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung ländlicher Wege 2018 ins Leben gerufen und stellt bis Ende 2021 insgesamt zehn Millionen Euro Fördermittel bereit. Seit Bestehen des Förderprogramms wurden landesweit über 125 Kilometer ländliche Wege grundlegend modernisiert. Anträge auf Förderung können die Kommunen bei der zuständigen unteren Flurbereinigungsbehörde im Landratsamt stellen. Als Spezialisten für den Ländlichen Wegebau bieten die Behörden auch ein umfangreiches Beratungsangebot.

Die Förderung im Detail

18 Anträge von 16 Kommunen werden mit insgesamt 876.064,30 Euro gefördert. Welche Kommune welche Fördersumme erhält, wird im Folgenden aufgelistet:

Gemeinde Asselfingen: Asselfingen 31.440,00 Euro
Gemeinde Böhmenkirch: 65.763,92 Euro
Stadt Boxberg: Kupprichhausen 38.200,00 Euro
Stadt Eislingen/Fils: Eislingen 100.000,00 Euro
Stadt Filderstadt: Bernhausen 30.187.24
Stadt Forchtenberg: Forchtenberg, Muthof und Sindringen 74.719,20 Euro
Stadt Geislingen/Steige: Türkheim 14.902,80 Euro
Stadt Geislingen/Steige: Stötten 19.909,04 Euro
Germeinde Gingen an der Fils: Gingen 22.800,00 Euro
Stadt Heitersheim: Heitersheim 29.710,25 Euro
Gemeinde Königheim: Gissigheim 41.008,40 Euro
Gemeinde Kupferzell: Kubach, Beltersrot, Eschental 100.000,00 Euro
Stadt Lauda-Königshofen: Heckfeld 39.440,00 Euro
Stadt Leimen: Leimen 39.790,25 Euro
Gemeinde Obrigheim: Asbach 88.000,00 Euro
Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl: Jechtingen 63.815,60 Euro
Gemeinde Sontheim an der Brenz: Sontheim 41.601,60 Euro
Gemeinde Sontheim an der Brenz: Sontheim 34.776,00 Euro

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung: Gesetze und Vorschriften

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Weitere Meldungen

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Ausnahmegenehmigung zum Wolfsabschuss wird nicht verlängert

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Der Luchs wird eingefangen, um ihn zu besendern
Forst

Luchs im Landkreis Rastatt mit Halsbandsender ausgestattet

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Ein Landwirt pflügt ein Feld. Luftaufnahme mit einer Drohne. (Foto: Patrick Pleul / dpa)
Landwirtschaft

FIONA-Antragssaison 2026 startet

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Auszeichnung

Kurt Josef Lacher erhält Bundesverdienstmedaille

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Kommunale Wärmeversorgung mit Biogas in Weikersheim

Paradiestal 13.10.2008: auf einer Weide schauen ein Schaf und drei Ziegen neugierig in die Kamera
Naturschutz

Jetzt für Landesnaturschutzpreis 2026 bewerben

Minister Winfried Hermann mit der AMEISE des Fraunhofer-Instituts
Autonomes Fahren

Autonomes Fahren im ÖPNV macht weiter Fortschritte

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
Ländlicher Raum

Land stärkt Ländlichen Raum mit 112,4 Millionen Euro

Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg
Gesundheitsberufe

Bis 31. März 2026 für die Landarztquote bewerben

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Land kauft mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz