Ehrenamt

41 ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz ausgezeichnet

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Ein Chirurg  behandelt ehrenamtlich für die Malteser Flüchtlinge.

Das Innenministerium hat in diesem Jahr 41 ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz ausgezeichnet. Die Arbeitgeber gewährleisten damit, dass sich Bürgerinnen und Bürger im Notfall auf schnelle Hilfe verlassen können.

„Baden-Württemberg ist das Ehrenamtsland schlechthin. Allein die rund 300.000 Ehrenamtlichen bei Feuerwehr, im Sanitätsdienst und im Katastrophenschutz machen eines deutlich: ohne das Ehrenamt ist kein Staat zu machen. Deshalb danke ich gerade auch den Arbeitgebern, die das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter für den Bevölkerungsschutz voll und ganz unterstützen – und damit ein tragfähiges Fundament unseres Landes legen. Die Arbeitgeber gewährleisten damit auch, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger darauf verlassen, dass im Notfall schnell Hilfe kommt“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration bei einer Feierstunde.

Das Innenministerium hat in diesem Jahr 41 Arbeitgeber aus Baden-Württemberg ausgezeichnet, die ihren Mitarbeitern den ehrenamtlichen Einsatz während der Arbeitszeit ermöglichen. Im Notfall können Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dann unverzüglich in den Einsatz gehen. Ohne diese Unterstützung durch die Arbeitgeber wäre die Bewältigung von verheerenden Naturkatastrophen, Bränden, Verkehrsunfällen und großen Unglücksfällen unmöglich. „Mit der Auszeichnung wollen wir diesen Arbeitgebern als Land unsere Anerkennung und Wertschätzung entgegenbringen“, unterstrich Minister Thomas Strobl.

„Die großen Stärken unserer Wirtschaft in Baden-Württemberg sind Ideenreichtum und Innovationskraft gepaart mit einer tiefen Verbundenheit mit dem Land. Das ist das Markenzeichen unserer großen Global Player, aber auch und vor allem unser vielen kleinen Handwerksbetriebe und mittelständischen Unternehmen. Herz und Heimat, diese heimatlichen Wurzeln stehen sinnbildlich auch dafür, dass unsere Unternehmen Verantwortung für unser Gemeinwohl übernehmen und die Ausübung des Ehrenamts ermöglichen und fördern. Sie helfen, die Strukturen im Bevölkerungsschutz nachhaltig zu sichern und zukunftsfähig zu machen“, so Innenminister Thomas Strobl.

Der Innenminister wies darauf hin, dass die Arbeitgeber auch durch die Kenntnisse der Ehrenamtlichen profitieren. „Ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Sie sind im höchsten Maße motiviert und engagieren sich regelmäßig über das normale Maß hinaus – das ist vorbildlich“, verdeutlichte der Innenminister.

Herr Dipl.-Ing. Kai Schweppe, Geschäftsführer Arbeitspolitik des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, bestätigt dies bei der Auszeichnung ebenfalls: „In der Arbeitswelt sind jene Menschen besonders glaubwürdig, die nicht nur durch Fachwissen überzeugen, sondern auch durch ihre Persönlichkeit. Kreativität, soziale Kompetenz und Empathie sind Faktoren, die immer bedeutender werden. Daher ist die Arbeit im Ehrenamt auch Persönlichkeitsentwicklung. Das zeigen die Anforderungen, die an ehrenamtliche Tätigkeit gestellt werden, wie der erfolgreiche Umgang mit Menschen, eine hohe Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit und Führungsqualitäten. Diese Qualifikationen zahlen sich im Berufsleben aus.“

„Gerade im Bevölkerungsschutz ist das Ehrenamt von überragender Bedeutung und das eigentlichen Rückgrat unseres Hilfeleistungssystems. Das System funktioniert nur, wenn die Unternehmen, die Handwerksbetriebe unsere Ehrenamtlichen ideell, aber auch sehr praktisch unterstützen. Für die Übernahme dieser Verantwortung gebührt jedem einzelnen Arbeitgeber heute der Dank und Respekt von uns allen – vor allem auch von uns Hilfsorganisationen“, damit dankte auch Herr Thomas Hanisch Vorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Baden-Württemberg.

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