Start-up BW

230.000 Euro für die Kreativwirtschaft an der Hochschule für Medien

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Studierende sitzen vor der Hochschule der Medien (Foto: © Hochschule der Medien Stuttgart/Sven Cichowicz)

Das Wirtschaftsministerium fördert einen neuen Start-up BW Accelerator für die Kreativwirtschaft an der Hochschule für Medien in Stuttgart mit 230.000 Euro. Dadruch werden Start-ups in der Kreativwirtschaft unterstützt und qualifiziert.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert einen neuen Start-up BW Accelerator für die Kreativwirtschaft an der Hochschule für Medien (HdM) in Stuttgart mit 230.000 Euro. „Mangelnde Professionalität bei der Entwicklung von marktorientierten Geschäftsmodellen und der schwierige Zugang zu Kapital führen auch in Baden-Württemberg immer noch dazu, dass innovative Geschäftsideen nicht zum Erfolg gelangen. Mit unserem neuen Landes-Accelerator unterstützen und qualifizieren wir ganz gezielt Start-ups in der Kreativwirtschaft und deren branchenspezifische Belange“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die Hochschule der Medien hat ein Acceleratoren-Programm mit dem Namen „SANDBOX“ entwickelt, das in der Vorgründungsphase ansetzt. Es bietet Gründerinnen und Gründern ein umfangreiches Training und ein Netzwerk von Mentorinnen und Mentoren, Startups und Branchenpartnern. Zusätzlich stehen den Gründerinnen und Gründern für die Dauer von sechs Monaten Arbeitsplätze im Coworking Space an der HdM zur Verfügung. Außerdem gibt es für alle Teams finanzielle Fördermöglichkeiten für Marketing- und Vertriebskosten.

Bis zum 21. Oktober 2018 können sich Einzelpersonen oder Teams mit einer innovativen Geschäftsidee aus allen Bereichen der Kreativwirtschaft (Musikwirtschaft, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Buchmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt, Software-/ Games- Industrie, Architekturmarkt, Darstellende Künste, Designwirtschaft, Kunstmarkt) um einen Platz bewerben. Das SANDBOX-Programm startet Mitte November.

Die Acceleratoren

Der speziell für Gründungen in der Kreativwirtschaft ausgerichtete Accelerator ergänzt die bereits im Auf- und Ausbau befindlichen Start-up BW Acceleratoren des Landes Baden-Württemberg. Die Start-up BW Acceleratoren sollen überregionale, wenn nicht sogar nationale und internationale Attraktivität entfalten. Das Wirtschaftsministerium fördert bereits sieben Acceleratoren, die folgende Branchen- und Technologieschwerpunkte aufweisen:

  • Der Life Science-Accelerator Baden-Württemberg Mannheim/Heidelberg/Tübingen mit den Schwerpunkten Biotechnologie, Pharma und Medizintechnologie.
  • Der Up2B-Accelerator Walldorf/Heidelberg/Mannheim mit den Schwerpunkten IT, Industrie 4.0, Internet of Things und Big Data mit dem Fokus auf Business-to-Business Kundensegmente.
  • Der badenCampus-Accelerator Breisach/Freiburg mit den Schwerpunkten Mikrosystemtechnik und Nachhaltigkeitstechnologien.
  • Der <SMART> GREEN Accelerator in Freiburg mit dem Schwerpunkten Umwelttechnik, Energie, Green Digital und Nachhaltiger Konsum
  • Das CyberLab Karlsruhe mit den Schwerpunkten IT und angrenzende Hightech-Branchen.
  • Der M.Tech Accelerator Stuttgart mit den Schwerpunkten Engineering und Mobilität.
  • Der Energie-Accelerator AXEL Karlsruhe mit dem Schwerpunkt Energie.

SANDBOX – Accelerator mit dem Schwerpunkt Kreativwirtschaft: Informationen und Bewerbung

Weitere Meldungen

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeit

Hoffmeister-Kraut kritisiert Umsetzung der Arbeitszeitreform

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Ländlicher Raum

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum 2026-2031 eingesetzt

Asien-Pazifik Summit 2026 im IHK-Haus in Stuttgart
Außenwirtschaft

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Ein 13 Jahre alter Schüler arbeitet an einem iPad mit der Lernplattform Moodle.
Start-up BW

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg ausgezeichnet

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on &amp;quot;high-res download&amp;quot;
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des &amp;quot;Testfelds Autonomes Fahren&amp;quot; in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert

Eine Frau arbeitet von zu Hause aus. (Bild: dpa)
Unternehmensgründungen

Pilotprojekt „Schneller Gründen“ gestartet