Innovation

Umfrage „Die Lage von GovTech in Deutschland“ veröffentlicht

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Deckblatt der Umfrage „Die Lage vonGovTech in Deutschland“

Das Innovationslabor Baden-Württemberg (InnoLab_bw) veröffentlicht gemeinsam mit dem Technologieunternehmen GovMind eine Umfrage zur Lage von GovTech in Deutschland.

Das Innovationslabor Baden-Württemberg (InnoLab_bw) hat gemeinsam mit dem Technologieunternehmen GovMind die Ergebnisse der Umfrage „Die Lage von GovTech in Deutschland“ vorgestellt.

Start-ups können mit ihren Lösungen einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung von Staat und Verwaltung leisten. Für sie hat sich der Sammelbegriff GovernmentTech oder GovTech etabliert. Wie aber steht es um den Einsatz von GovTech in der Verwaltung? Dieser Frage geht die Umfrage nach und gibt einen nuancierten Blick auf den GovTech-Standort Deutschland.

Onlinevorstellung der Ergebnisse

Am 1. Dezember 2022 präsentierten das InnoLab_bw und GovMind bei einer gemeinsamen Online-Veranstaltung die Ergebnisse. Im Anschluss an die Vorstellung und Einordnung der Ergebnisse durch InnoLab-Leiter Jan Seifert und GovMind-CEO Manuel Kilian fand eine lebhafte Diskussion mit knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.

Ergebnisse der Umfrage

Die Umfrage stellt eine wichtige Bestandsanalyse zur Zusammenarbeit deutscher GovTech-Start-ups mit der öffentlichen Verwaltung dar, die es in dieser Form für Deutschland noch nicht gibt.

Sie zeigt deutlich, dass es nicht die eine Form von GovTech gibt und es folglich auch nicht das eine Patentrezept geben kann, um mehr GovTech-Lösungen in den Einsatz zu bringen. Vielmehr braucht es neben strukturellen Verbesserungen auch eine größere, strukturelle Offenheit in der öffentlichen Verwaltung für Innovationen – und damit auch für GovTech-Lösungen.

Konkret kann aufgezeigt werden, dass vor allem Kreise und Kommunen die wichtigsten Kunden der befragten Start-ups darstellen. 52 Prozent sehen sie als Hauptkunden. Um ihre Produkte wiederum an öffentliche Kunden zu verkaufen, geht über die Hälfte der GovTechs (59 Prozent) proaktiv auf die Verwaltung zu. Knapp 41 Prozent passt zudem die Preisstruktur der Angebote auf Vergabegrenzen hin an. Als größte Konkurrenz sehen die Start-ups vor allem etablierte IT- und Softwareunternehmen (40 Prozent). Jedoch auch öffentliche IT-Dienstleister werden von 10 Prozent als Konkurrent wahrgenommen.

Baden-Württemberg wichtiger GovTech Markt

Die Umfrage macht zudem deutlich, dass Baden-Württemberg nicht nur Hauptsitz zahlreicher GovTechs ist, sondern auch ein wichtiger Kunde darstellt. Rund jedes zweite Start-up gibt an, bereits mit öffentlichen Kunden aus Baden-Württemberg zusammengearbeitet zu haben.

Alle Details können der Umfrage entnommen werden, welche nachfolgend heruntergeladen werden kann.

Die Lage von GovTech in Deutschland – Eine repräsentative Umfrage unter deutschen GovTech-Startups (PDF)

Weitere Meldungen

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Wirtschaft

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Start-up WOW Challenge
Start-up BW

BLACKPIN.IOT im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Lang gestreckter, historisch verzierter Raum mit hohen Rundbogenfenstern, Parkettboden und einer Orgel am Ende des Saals. Moderne Sitzmöbel und Tische bilden verschiedene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Vermögen und Bau

MINT-Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau eröffnet

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Blick auf die Landesgartenschau Wangen mit einem bunten Blumenfeld im Vordergrund
Landesgartenschau

Förderbescheid für Landesgartenschau 2030 in Ulm

Bescheidübergabe Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS
Künstliche Intelligenz

Zehn Millionen Euro für Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS

Baden-Württemberg-Empfang am Landesstand auf der Frankfurter Buchmesse
Kultur- und Kreativwirtschaft

Landesstand auf der Frankfurter Buchmesse

Logo von Start up BW
Start-up BW

Gründerwasen 2026 in Stuttgart

Bescheidübergabe am 7. Oktober 2026
Technologie

Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Haushaltsentwurf für 2027 verabschiedet

Key Visual Wirtschaftsgipfel Afrika
Außenwirtschaft

Fünfter Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Knut Tropf
Ministerium

Knut Tropf wird Ministerialdirektor

Logo er Frauenwirtschaftstage 2026
Gleichstellung

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet