Energie

Land verdoppelt Förderung für regionale Energieagenturen

Das Land fördert kostenlose Beratungen im Bereich Klimaschutz, Energie- und Wärmewende und unterstützt so das Engagement der Kommunen, Bürgerinnen und Bürger.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Zwei Monteure einer Firma für Solartechnik installieren auf einem Dach Solarpanele. (Bild: © dpa)
Symbolbild

Das Land Baden-Württemberg sichert die dauerhafte Finanzierung der regionalen Energieagenturen: Dafür haben das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, die Landkreise und Städte in Baden-Württemberg jetzt entsprechende Verträge unterzeichnet. Damit erhalten die regionalen Energieagenturen aus dem Doppelhaushalt des Landes 2025/2026 deutlich mehr Geld.

Verdoppelung der Förderung für flächendeckende Beratung durch die regionalen Energieagenturen

„Baden-Württemberg und seine Bürgerinnen und Bürger sind in vielerlei Hinsicht Energiewende-Spitzenreiter – sei es bei Solar oder dem Umstieg auf klimafreundliche Heizmethoden. Dabei spielen die regionalen Energieagenturen im Land eine Schlüsselrolle“, führt Energieministerin Thekla Walker aus. „Diese in Baden-Württemberg einmalige Beratungsstruktur wollen wir erhalten und stärken wir – daher haben wir die Förderung für die regionalen Energieagenturen verdoppelt. Das Engagement der Kommunen aber auch der Bürgerinnen und Bürger unterstützen wir als Land durch flächendeckende Beratung: zu Fördermitteln, der besten Lösung für das eigene Haus oder der Strategie einer ganzen Kommune. Die Energieagenturen helfen mit diesem Angebot den Betroffenen und dem Handwerk vor Ort gleichermaßen.“

Kostenlose Beratungs- und Informationsangebote im Bereich Klimaschutz, Energie- und Wärmewende

Insgesamt stellt das Energieministerium für das verbleibende Jahr 2025 rund neun Millionen Euro und für 2026 rund 13,5 Millionen Euro für kostenlose Beratungsleistungen zur Verfügung. Diese Mittel sollen zur Stärkung der Beratungs- und Informationsangebote im Bereich Klimaschutz, Energie- und Wärmewende für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen sowie Unternehmen genutzt werden. Im Ergebnis erhalten die regionalen Energieagenturen damit deutlich mehr finanzielle Unterstützung. Gleichzeitig findet so eine spürbare Entbürokratisierung statt.

Die zusätzlichen Mittel werden zum 1. Juli 2025 durch das Umweltministerium an die Land-  und Stadtkreise ausbezahlt.

Weitere Meldungen

Logo Netzwerkkonferenz Baukultur 2026
Baukultur

Netzwerkkonferenz Baukultur am 8. Oktober

Landwirtschaftliches Hauptfest
Landwirtschaft

Eröffnung des 102. Landwirtschaftlichen Hauptfestes

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) spricht bei der Auftaktsitzung der Zukunftskommission für Baden-Württemberg.
Verwaltung

Land und Kommunen starten Entlastungsoffensive

Luftaufnahme des Bodensees mit niedrigem Wasserstand und freigelegtem Uferbereich neben bewaldetem Land
Klimaschutz

Folgen des Hitzesommers 2026 und entsprechende Maßnahmen

Drei jugendliche Berufsschüler und eine lächelnde Berufsschülerin erkunden gemeinsam die Funktionsweise eines Tablets, das einer der Schüler in der Hand hält.
Berufliche Bildung

Klare Regeln für die Förderung von Auszubildenden im Blockunterricht

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Berufliche Ausbildung

Land fördert praxisnahe Berufsorientierung von Jugendlichen

Mehrere Erwachsene und Kinder fahren Fahrrad in einer Fahrradstraße.
Mobilität

Mehr und bessere Rad-Stellplätze entlang der Filstalbahn

Symbolbild: Ein Auto steht neben einem Baustellenschild am Neckartor. (Bild: Sebastian Gollnow / dpa)
Straße

L 600a bei Heidelberg wieder vollständig befahrbar

Zwei Grundschüler stehen an einer Straße vor einer Schule.
Verkehrssicherheit

Landesweite Aktion „Sicherer Schulweg“

Eine Trachtengruppe beim Landesfestumzug der Heimattage 2018 in Waldkirch (Bild: © picture alliance/Achim Keller/dpa).
Kunst und Kultur

Land ehrt zehn Bürgerinnen und Bürger mit Heimatmedaille

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimaschutz

KLIMA.LÄND.TAGE in Baden-Württemberg

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Windenergie

Mehr Windenergie im Süden

Heimat

Höhepunkt der Heimattage 2026: Landesfesttage in Oberkirch

Drohnen Wald Aufnahme
Biotechnologie

Mikroorganismen für nach­haltige Produktionsprozesse

Bio-Musterregion Freiburg
Weinbau

Weinbauland Baden-Württemberg stärken