Die Ministerin der Justiz und für Migration, Marion Gentges, und der Amtschef des Ministeriums, Elmar Steinbacher, haben den Präsidenten des Landgerichts Stuttgart, Hans-Peter Rumler, in den Ruhestand verabschiedet. Nach fast 40 Jahren im Dienst der baden-württembergischen Justiz und zahlreichen herausragenden Leistungen beendet Hans-Peter Rumler seine erfolgreiche Laufbahn.
Ministerin Gentges sagte: „Herr Rumler ist ein herausragender Richter, der durch seine hervorragenden Rechtskenntnisse und seine außergewöhnliche Verwendungsbreite überzeugt. Mit seiner kaum zu überbietenden Erfahrung in Verwaltungs- und Führungsämtern hat er sich in zahlreichen anspruchsvollen Ämtern der Gerichts- und Justizverwaltung beeindruckend bewährt. Als Präsident hat er über 13 Jahre lang Amts- und Landgerichte mit großem Erfolg geführt und sein großes Organisationstalent mit optimalem Ergebnis eingesetzt.“
Hans-Peter Rumler
Hans-Peter Rumler studierte Rechtswissenschaften in Konstanz und Tübingen und absolvierte den juristischen Vorbereitungsdienst im Bezirk des Landgerichts Hechingen. Er trat Anfang 1986 in den höheren Justizdienst ein.
Im Laufe seiner Karriere übernahm Rumler zahlreiche herausragende Positionen. Er war unter anderem Leiter des Referats I 5 (Organisation und EDV) im Ministerium der Justiz und für Migration, Direktor des Amtsgerichts Nürtingen und Präsident des Landgerichts Rottweil. 2013 wechselte er an das Amtsgericht Stuttgart – mit etwa 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines der größten Gerichte des Landes Baden-Württemberg - das er mit großer Durchsetzungskraft und Voraussicht leitete. 2023 übernahm er die Leitung des Landgerichts Stuttgart, das größte Gericht in Baden-Württemberg und eines der größten Gerichte in Deutschland.















