Coronavirus

„Es gibt keinen Grund zur Entwarnung“

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Ministerpräsident Winfried Kretschmann spricht während einer Pressekonferenz der Landesregierung Baden-Württembergs, die im Internet gestreamt wird. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann macht deutlich, dass es noch keinen Grund zur Entwarnung gibt. Die Lage sei unverändert ernst. Um so wichtiger sei es, dass sich alle an die Maßnahmen und Beschränkungen halten – auch während der Osterfeiertage.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat dazu aufgerufen, wegen des Coronavirus zu Ostern auf Besuche bei Verwandten und Freunden zu verzichten. „Bleiben sie Ostern möglichst zu Hause“, sagte Kretschmann in einem im Internet übertragenen Statement. Die Menschen seien aufgerufen, nach wie vor alle Kontakte zu vermeiden, die nicht notwendig seien. Auch Ostergottesdienste dürften nicht besucht werden. Wer auf Gottesdienste nicht verzichten wolle, solle Übertragungen in den Medien nutzen. Es sei schmerzlich, sagen zu müssen, dass man Großeltern in diesem Jahr nicht besuchen solle, räumte Kretschmann ein. Aber ältere Menschen seien durch das Virus besonders gefährdet.

Bund und Länder einig

Zuvor hatten sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Kanzlerin Angela Merkel telefonisch ausgetauscht. Bund und Länder einigten sich darauf, die bestehenden Einschränkungen für das öffentliche Leben mindestens bis zum Ende der Osterferien zu verlängern. Wie Kretschmann sagte, beschloss Baden-Württemberg bereits, dass die Regeln bis zum 19. April gelten. Dem seien die anderen Bundesländer jetzt gefolgt. Nach Ostern wolle man wieder beraten und sehen, wie sich die Lage entwickelt habe.

Kretschmann bekräftigte, dass es derzeit keinen Grund zur Entwarnung gebe. Es sei nicht sinnvoll, jetzt über ein Ende der Maßnahmen zu diskutieren. „ Die Lage ist unverändert ernst.“ In den nächsten Tagen seien sehr viele Menschen, die schwer erkrankt seien, in den Krankenhäusern zu erwarten.

Aktuelle Informationen zu Corona in Baden-Württemberg

Quelle:

dpa/lsw

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