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Yes, it’s #Humboldt: Abschlussveranstaltung zu guter Lehre in Stuttgart

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Logo der Veranstaltungsreihe „Yes, it’s #Humboldt“ (Grafik © Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg)

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe „Yes, it´s #Humboldt“ hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden von drei Hochschulen in Stuttgart über das Thema „Gute Lehre" diskutiert.

Ein Jahr „Gute Lehre“: Die Veranstaltung in Stuttgart bildet den krönenden Abschluss der Besuchsreihe des Wissenschaftsministerium „Yes, it´s #Humboldt“. „Das bedeutet nicht, dass nun auch Schluss ist mit guter Lehre – ganz im Gegenteil. In Zukunft sollen die Projekte zur besseren Lehre dazu beitragen, den öffentlichen Diskurs wachzuhalten. Denn gute Lehre lebt vom Austausch der Lehrenden und Studierenden an der Hochschule und darüber hinaus. Wir haben gezeigt, dass wir vielfältige und gute Angebote und Programme im Land haben. Und wir haben gezeigt, dass gute Lehre genauso wichtig ist wie exzellente Forschung“, sagte Ministerin Theresia Bauer.

Gute Lehre lebt vom Austausch der Lehrenden und Studierenden

Was bedeutet „gute Lehre“? Wie gelingt ein erfolgreicher Start ins Studium? Und welchen Einfluss haben technische und gesellschaftliche Entwicklungen heutzutage auf die Hochschullehre? Diese Fragen diskutiert Wissenschaftsministerin Theresia Bauer mit Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Technik, der Akademie der Bildenden Künste und der Universität Stuttgart. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Yes, it's #Humboldt“ besuchten Wissenschaftsministerin und Staatssekretärin insgesamt sieben verschiedene Hochschulstandorte.

Bauer: „Die siebte und letzte Station ist auch deshalb etwas Besonderes, weil Studierende und Lehrende aus drei Hochschulen unterschiedlicher Prägung und mit sechs Studienmodellen beteiligt sind: die Universität Stuttgart, die Hochschule für Technik in Stuttgart und die Akademie der Bildenden Künste. Wissenschaft, Forschung und Kunst sind hier mit großer Vielfalt vertreten. Alle drei Hochschulen genießen einen hervorragenden Ruf sowohl in der Welt der Wissenschaft wegen ihrer Forschungs- und Gestaltungskraft, als auch wegen ihrer innovativen Lehrformate und der guten Betreuung der Studierenden. Gemeinsam mit den Hochschulen fördern wir deshalb unterschiedliche Wege, passend zum jeweiligen Profil, die alle dasselbe Ziel verfolgen: den Studienerfolg!“

Gut ankommen und einsteigen ins Studium

An der Universität Stuttgart, deren MINT-Kolleg bundesweit bekannt und anerkannt ist, bieten die „Stuttgarter Lernwerkstätten“ Propädeutika, Mentoring-Programme und offene Lernräume. Die „Stuttgarter Change Labs“ legen einen besonderen Fokus auf interdisziplinäres Denken sowie nachhaltige und verantwortliche Projektideen. Das sind etwa Projekte, die sich für die nachhaltige Bildung und Entwicklung der Universität und Gesellschaft, die reflektierte Übernahme sozialer Verantwortung und wissens- und kompetenzbasiertes gesellschaftliches Engagement einsetzen.

Die Hochschule für Technik glänzt mit verschiedenen Maßnahmen zum leichteren Übergang von der Schule in die Hochschule. Dazu gehört der Mathematik-Brückenkurs genauso wie das „Semester eins plus“: Fachinhalte der ersten beiden Semester können auf drei Semester verteilt werden. Eine intensive fachliche Unterstützung erfolgt parallel. Auch das Problemorientierte Lernen eröffnet neue Wege der Studierendenbeteiligung und -aktivierung.

Die Akademie der Bildenden Künste fördert ebenfalls modellhaft interdisziplinäres Denken und Arbeiten: Neben dem Perspektivwechsel entstehen neue Bindungen zwischen den Studierenden, die im weiteren Studienverlauf von großer Wichtigkeit sind. Parallel dazu werden die Studierenden im Übergang von den Grundklassen in die Fachklassen durch individuelle Mentorings unterstützt. Zudem werden Lehramtsstudierende der Bildenden Kunst darin unterstützt, praktische Fragestellungen in das Studium einzubeziehen. Gemeinsam mit Kunstlehrerinnen und -lehrern mit mehrjähriger Praxiserfahrung forschen die Studierenden in intergenerationalen Gruppen.

„So geht gute Lehre: sie macht Lust auf Neues, sie animiert zum Selbertun, zum Entdecken und sie befähigt dazu Verantwortung zu übernehmen. Hier wird nicht passiv, sondern aktiv gelehrt“, so Ministerin Bauer abschließend.

Weitere Informationen

Die Lehre ist neben der Forschung die Kernaufgabe der Hochschulen. Beides hängt unmittelbar zusammen, denn ohne beste Lehre gibt es auch keine Forschungsexzellenz. Das Land hat daher mit dem „Fonds Erfolgreich Studieren, FESt-BW,“ einen Schwerpunkt auf die Lehre gesetzt. In den beiden Förderlinien „Strukturmodelle in der Studieneingangsphase“ und „Wissenschaft lehren und lernen“ werden vernetztes Denken und das Finden kreativer Lösungen ebenso unterstützt wie Rahmenbedingungen für ein gutes, erfolgreiches und flexibles Studium. So können Studierende mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen individuell gefördert werden.

Strukturmodelle in der Studieneingangsphase

Mehr Augenmerk für die einzelne Person und die Bedingungen, die sie braucht, um ein Studium gut vorbereitet zu beginnen und erfolgreich abzuschließen. Deshalb fördert das Land in 28 Initiativen an den Hochschulen ein flexibles Studieren (Laufzeit 2016 – 2019).

Wissenschaft Lernen und Lehren – WILLE

Das Lernen an der Hochschule soll begeistern, motivieren, kritisches Denken anstoßen sowie Kompetenzen und Fundamente schaffen. Wie das gelingt und letztlich zum individuellen Studienerfolg sowie zu Beschäftigungsfähigkeit und Persönlichkeitsbildung beiträgt, hängt entscheidend von der Art ab, wie man lernt und sich Wissen aneignet. Das Programm unterstützt daher in 21 Projekten aktivierende Lehrformate und motivierendes Lernen an den Hochschulen im Land (Laufzeit 2016 – 2019).

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