Artenschutz

Wolfnachweis in der Region um Sinsheim bestätigt

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Erster Wolf im Süden Sachsen-Anhalts entdeckt

Die Wolfspopulationen in Europa wachsen und breiten sich wieder aus – auch in Baden-Württemberg. Nach der Auswertung von Fotos steht nun fest, dass sich Ende Dezember 2019 ein Wolf in der Region Sinsheim aufgehalten hat.

Die forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg (FVA) hat dem Umweltministerium bestätigt, dass sich Ende Dezember ein Wolf in der Region um Sinsheim aufgehalten hat. Das der FVA am 31. Dezember übergebene Foto ist echt und stammt aus dem Kraichgau. Es liegt nun also ein sogenannter C1-Nachweis vor. Ob sich der Wolf, der damals in eine Fotofalle trat, noch in der Region aufhält, lässt sich nicht beantworten. Außerdem informierte die FVA das Umweltministerium darüber, dass am 2. Januar zwei Damwildkühe in der Gemeinde Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) tot aufgefunden worden sind. Weitere Untersuchungen sollen nun aufklären, wer dafür verantwortlich ist.

Das Umweltministerium hat – wie in solchen Fällen üblich – die Nutztierhalterinnen und -halter über die so genannte Kontaktgruppe informiert und um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Insbesondere deswegen, weil Sinsheim und Buchen außerhalb der Förderkulisse Wolfsprävention im Nordschwarzwald liegen. Ein wolfsabweisender Herdenschutz ist dort nicht erforderlich. Bei noch unzureichendem Herdenschutz können Nutztierhalterinnen und -halter  kurzfristig über die FVA die vom Umweltministerium zum Verleih bereitgestellten Notfall-Zaunsets beziehungsweise Flatterband mit Stangen für 1,2 Meter Höhe angefragt werden (Telefon: 0761 4018-274).

Umweltministerium: Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf

Umweltministerium: Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter

Umweltministerium: Allgemeine Informationen zum Wolf

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Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
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