Baukultur

Land fördert kommunale Gestaltungsbeiräte

Ab sofort können Fördermittel für Gestaltungsbeiräte für die Jahre 2027 und 2028 beantragt werden. Gemeinden und Städte erhalten dafür bis zu 20.000 Euro Unterstützung.

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Symbolbild: Eine Frau sitzt an einem Dorfbrunnen. (Foto: © dpa)
Symbolbild

Städte, Gemeinden und Träger können ab sofort Fördermittel für Gestaltungsbeiräte für die Jahre 2027 und 2028 beantragen. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Arbeit von neuen Beiräten ebenso wie die der 51 aktiven Gremien.

Bauministerin Theresa Schopper sagte: „Gute Baukultur entsteht gemeinsam. Gestaltungsbeiräte bringen fachliche Expertise in wichtige Planungs- und Bauvorhaben ein und unterstützen Kommunen dabei, hochwertige Lösungen für ihre Projekte zu entwickeln. In finanziell schwierigen Zeiten möchte ich eine Lanze für diese Gremien brechen: Sie bereichern die wichtigen Debatten vor Ort. Wo sich ein Gestaltungsbeirat mit seiner Expertise einsetzt, gibt es eine Aufwertung der Bauprojekte und sogar eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Wir fördern die Beiräte in den Kommunen gerne mit bis zu 20.000 Euro.“

Ein Gestaltungsbeirat ist ein unabhängiges Gremium aus Fachleuten, das Städte und Gemeinden bei wichtigen Bau- und Planungsprojekten berät. Er stärkt die Baukultur vor Ort und bringt für ihre Beratung unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammen. Gerade angesichts knapper finanzieller Ressourcen und großer Herausforderungen in den Kommunen kann er dazu beitragen, Projekte qualitativ zu verbessern und Planungsprozesse zu unterstützen.

Bereits 45 Gestaltungsbeiräte gefördert

Das Land Baden-Württemberg unterstützt Städte und Gemeinden, die einen Gestaltungsbeirat neu einrichten, einen bestehenden Beirat weiterentwickeln oder seine Arbeit durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen begleiten möchten. Seit 2016 wurden 45 Städte und Gemeinden mit insgesamt rund 1,28 Millionen Euro gefördert. Aktuell gibt es 51 kommunale Gestaltungsbeiräte im Land. 

Förderanträge können bis spätestens 31. Oktober 2026 beim Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg eingereicht werden.

Gestaltungsbeirat

Ein Gestaltungsbeirat besteht aus Mitgliedern unterschiedlicher Disziplinen wie beispielsweise Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung. Die Expertinnen und Experten beraten vor Ort über städtebaulich sowie bau- oder lokalgeschichtlich bedeutende Vorhaben. Sie werden in der Regel früh in Planungsprozesse einbezogen. Die Beratungsfelder reichen von privaten und öffentlichen Bauvorhaben über städtebauliche Maßnahmen bis hin zu Gestaltungssatzungen. Ziel ist es, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und die lokale Baukultur zu stärken. Die Beratungen und Empfehlungen fließen in die politischen Entscheidungen vor Ort ein. 

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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