Delegationsreise

Positive Bilanz der Delegationsreise nach Kuba

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Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)

Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat eine positive Bilanz der Delegationsreise nach Kuba gezogen. Die kubanische Seite habe ein deutliches Interesse an Qualitätsprodukten aus Baden-Württemberg signalisiert, Kuba wolle verstärkt ausländische Investoren gewinnen.

„Die kubanische Seite hat ein deutliches Interesse an Qualitätsprodukten aus Baden-Württemberg signalisiert, die zur notwendigen langfristigen Modernisierung der kubanischen Wirtschaft, vor allem der Industrie, beitragen können. Sie will verstärkt ausländische Investoren gewinnen. Deshalb war unsere Delegation genau zum richtigen Zeitpunkt in Kuba, um den Markt und die zukünftigen Geschäftschancen zu erkunden“, bilanzierte Staatssekretärin Katrin Schütz ihre viertägige Reise.

Interesse an Qualitätsprodukten aus Baden-Württemberg

Dies gelte vor allem für die Schwerpunktsektoren Tourismus, Nahrungsmittelverarbeitung, erneuerbare Energien, Komponenten für die Öl- und Gasförderung, Medizintechnik und Infrastruktur. Allerdings seien wichtige Rahmenbedingungen wie die Finanzierung oft noch unklar, so Schütz.

Eine 26-köpfige Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Katrin Schütz hat bei ihrem Besuch in Havanna vom 16. bis 20. .Januar wichtige Eindrücke zur politischen und wirtschaftlichen Lage Kubas gesammelt. Die teilnehmenden Unternehmer und Wissenschaftler aus Baden-Württemberg konnten in Einzelgesprächen wichtige Kontakte zu kubanischen Partnern knüpfen.

„Die direkten Informationen und Eindrücke vor Ort lassen sich durch nichts ersetzen. Deshalb hat sich die Markterkundungsreise nach Kuba auch laut der Rückmeldungen der Teilnehmer absolut gelohnt“, sagte die Staatssekretärin.

In Gesprächen mit dem Handelsministerium, dem Industrieministerium und der kubanischen Handelskammer wurden die Schwerpunkte der staatlichen Wirtschaftspolitik und die Rahmenbedingungen speziell für ausländische kleine und mittelständische Unternehmen in Kuba eruiert. Die baden-württembergische Delegation sprach auch notwendige Verbesserung der Rahmenbedingungen für ausländische Unternehmen an. Dazu gehören u.a. die zum Teil auf 720 Tage verlängerten Zahlungsziele, die gemeinsame Projekte erschweren.

Die Wirtschaftsdelegation besuchte u.a. die Sonderwirtschaftszone Mariel, die vor drei Jahren 45 Kilometer von Havanna an einem Hafen errichtet wurde und in der sich inzwischen 21 Unternehmen in unterschiedlichen Beteiligungsformen angesiedelt haben.

Unter den Teilnehmern der Delegation waren u.a. Vertreter zum Beispiel wichtiger Wirtschaftsorganisationen wie VDMA und IHK und einiger Medizinunternehmen.

Die Landesgesellschaft Baden-Württemberg International bw-i plant als nächste Maßnahme den Besuch einer Wissenschaftsdelegation im Mai in Kuba.

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